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Die Aufsteigerinnen aus Appenzell starten mit Heimvorteil in die NLB-Saison

Am Samstag geben die Frauen des UH Appenzell zu Hause ihr Debüt in der Nationalliga B. Um physisch für die zweithöchste Liga gerüstet zu sein, bekommt das Team die Unterstützung eines Olympiasiegers.
Martin Schneider
Auf das NLB-Debüt von heute folgt für das Frauenteam des UH Appenzell ein Cupspiel am Sonntag. (Bild: Bilder: PD)

Auf das NLB-Debüt von heute folgt für das Frauenteam des UH Appenzell ein Cupspiel am Sonntag. (Bild: Bilder: PD)

Mit dem Heimvorteil im Rücken kämpfen die Frauen des UH Apppenzell heute gegen UC Yverdon um den Sieg in ihrem ersten Spiel in der zweithöchsten Liga. Die Erwartungen an das Team sind gross und nichts weniger als der Klassenerhalt wird angestrebt. Auch die Männer in der zweiten Liga haben sich ambitionierte Ziele gesteckt.

Gute Arbeit im Nachwuchs

Raphael Jakob, Präsident des UH Appenzell. (Bild: PD)

Raphael Jakob, Präsident des UH Appenzell. (Bild: PD)

Präsident Raphael Jakob spricht naturgemäss von einer grossen Bedeutung für den UH Appenzell, dass sich die Frauen in der Nationalliga B beweisen können. Nebst dem, dass er dem aktuellen Frauenteam ein Kränzchen windet, sieht er den Aufstieg des Teams auch als Bestätigung für die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins. «Der Aufstieg bestätigt die Qualität unserer Nachwuchsarbeit, die wir seit mehreren Jahren leisten», sagt Jakob und fährt weiter: «Wir haben uns als Ausbildungsverein positioniert, und wenn wir das Kader der jetzigen Nati-B-Mannschaft anschauen, sind viele Spielerinnen ehemalige Juniorinnen von uns.»

In der Physis stärker werden

Bezüglich des Saisonziels für das Frauenteam sind sich Vereinspräsident Raphael Jakob und der Sportliche Leiter, Marco Mösli, einig: Der Ligaerhalt wird angestrebt. Damit dieses Ziel realistisch wird, hat das Team den Trainingsaufwand im Vergleich zur letztjährigen Saison von zwei auf drei Einheiten pro Woche erhöht, wie der Sportliche Leiter ausführt. «Uns war schnell klar, dass mit dem Team vor allem im physischen Bereich noch viel Arbeit vor uns liegt», so Mösli. Eine Einheit in der Woche wird folglich gänzlich dem physischen Training gewidmet. Alex Baumann, ehemaliger Bobanschieber, begleitet das Team während dieses Trainings. «Die Spielerinnen haben viel von den Erfahrungen Alex Baumanns aus seiner Zeit als Profisportler profitieren können», sagt Mösli. Fortschritte in Bezug auf die physische Leistungsbereitschaft seien deutlich erkennbar.

Marco Mösli, Sportlicher Leiter des UH Appenzell. (Bild: PD)

Marco Mösli, Sportlicher Leiter des UH Appenzell. (Bild: PD)

Fässler mit NLA-Erfahrung

Von heute an gilt es nun, die Leistungen auf dem Platz gegen starke Gegner abrufen zu können. «Das Potenzial des Teams ist definitiv vorhanden. Spannend und herausfordernd wird es für die Spielerinnen insbesondere dann, wenn sie zwei oder drei Partien verlieren sollten», sagt Marco Mösli. «Das Mentale ist dann extrem wichtig.» Auffallend am Team aus Appenzell ist, wie jung die Spielerinnen sind. Neun Frauen sind erst 20 Jahre alt oder sogar jünger. Was als jugendliche Unbeschwertheit ausgelegt werden könnte, bringt auch die Gefahr von mangelnder Erfahrung mit sich. «Wir haben sehr wohl auch Spielerinnen mit viel Erfahrung, beispielsweise Nicole Fässler», kontert Mösli. «Sie war einst Juniorin bei uns, spielte dann mit Frauenfeld in der Nationalliga A und gilt als Identifikationsfigur.» Richtig sei aber, dass den vier ältesten und routiniertesten Spielerinnen – neben Nicole Fässler Eliane Störi, Corina Zwingli und Captain Bernadette Brander – die Aufgabe zukomme, ihre langjährigen Erfahrungen in das Team einzubringen.

Saisonabschluss unter den ersten drei

Die erste Mannschaft bei den Herren des UH Appenzell spielt derweil in der zweiten Liga. Auch dieses Team startet heute Samstag in die neue Saison. Ziel ist, diese unter den ersten drei Rängen zu beenden. Ein Ligaaufstieg sei derweil als langfristiges Ziel vorgesehen, sagt Marco Mösli, der neben seiner Tätigkeit als Sportlicher Leiter auch die Herrenmannschaft der zweiten Liga trainiert.

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