Mit Handwebstuhl Museum gegründet

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Zu den seltenen Objekten im Museum Wolfhalden gehört der hölzerne Webstuhl, an dem seinerzeit Webermeister Paul Lutz das uralte Handwerk demonstrierte. (Bild: PD)

Zu den seltenen Objekten im Museum Wolfhalden gehört der hölzerne Webstuhl, an dem seinerzeit Webermeister Paul Lutz das uralte Handwerk demonstrierte. (Bild: PD)

Wolfhalden 1977 – und damit vor vierzig Jahren – wurde das Gründerkomitee «Museum Wolfhalden» ins Leben gerufen. Geistiger Vater des sehenswerten Museums ist Ernst Züst-Walser, der seit der Gründung den Vorstand des Museumsvereins präsidiert. Anlässlich der am letzten Dienstag im Gasthof Krone durchgeführten Hauptversammlung hielt er Rückschau auf die erfolgrei­-che 2016er-Sonderausstellung «Grenzbesetzung im Ersten Weltkrieg».

Die kommende Ausstellung thematisiert die Weberei, die als Heimindustrie im Appenzeller Vorderland weit verbreitet war.

Ernst Züst erinnerte dankbar an Familie Graf im Weiler Wasen, die dem Museum den eingangs erwähnten Handwebstuhl schenkte.

2016 galt es unter anderem von Lina Züst-Walser, Ehefrau des Präsidenten, Abschied zu nehmen. Ihre grossen Verdienste zum Wohle des Museums bleiben unvergessen. Im Jahresbericht wurde weiter der verstorbenen Mitglieder Adolf Bänziger, Reinhard Sonderegger und Hanni Gut-Niederer gedacht. Sämtliche traktandierten HV-Geschäfte konnten zügig und in zustimmendem Sinne erledigt werden. Wiederwahl erfuhren die Vorstandsmitglieder Ernst Züst (Präsident), Johannes Enz (Vizepräsident), Edy Geiger (Kassier), Gaby Weber (Aktuarin), Verena Roesli und Christine Schläpfer sowie Eugen Schläpfer als Vertreter des Gemeinderats. Als Revisoren wirken wie bisher Bruno Kobel und Jakob Altherr. In der Umfrage dankte Vorstandsmitglied Verena Roesli dem Präsidenten für seinen seit Jahrzehnten geleisteten unermüdlichen Einsatz. (pe)

Die Wiedereröffnung des Museums mit der neuen Sonderausstellung erfolgt am Sonntag, 7. Mai, 10 Uhr (mit Apéro). Dabei wird Gelegenheit zu Einblicken in das rund 400-jährige Haus «Zur alten Krone» geboten, das eindrücklich vom Leben und Wohnen unserer Vorfahren zeugt.