Mit der Rikscha ins Krümmenswil

Alters- und Pflegeheim APH Wier besitzt neu zwei Elektro-Rikschas. Bereits kamen Anfragen von anderen Heimen, die sich ebenfalls für Rikschas interessieren.

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Ebnat-Kappel. «Eigentlich hatten wir das Geld im Nu beieinander», blickt Monika Rutz, Leiterin Betreuung und Pflege, zurück, «innerhalb eines Jahres haben uns zahlreiche Spenderinnen und Spender unterstützt, so dass wir nun unsere zwei Elektro-Rikschas kaufen konnten.» Ursi Menzi, Abteilungsleiterin im APH Wier, doppelt nach: «Ja, es ist wirklich grossartig, wie wir unterstützt worden sind.» Beide Frauen betonen, wie oft sie im Dorf auf die Elektro-Rikschas angesprochen wurden. Nicht nur von Bekannten, sondern auch von ihnen unbekannten Personen. «Nahezu alle Reaktionen waren positiv und bereits sind erste Anfragen von anderen Heimen bei uns eingegangen.» Sie seien so angenehm über die Resonanz und von der Spendenfreudigkeit überrascht, dass sie eigentlich nur eines sagen können: «Grossartig».

Sind denn die Elektro-Rikschas schon einsatzbereit? Ursi Menzi: «Nein, heute noch nicht, aber bald. Wir müssen zuerst noch die Batterien aufladen und die entsprechenden Versicherungen abschliessen.» Aber Fahrradhelme für vier Personen habe man bereits erstanden, genauso wie die passenden Fahrradhandschuhe.

Ein erstes kurzes Probefahren auf dem APH-Areal haben sich die Bewohner Gertrud Federer und Niklaus Gähler am Montag dennoch bereits gegönnt. Gertrud Federer meinte anschliessend: «Das nächste Mal möchte ich bis nach Krümmenswil fahren.» Das glaubt man ihr gerne. (cbu)