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Mit dem Büssli auf grosser Tour in drei Ländern

Landjugend Neckertal
Lena Giezendanner
Die Reise der Landjugend Neckertal führte unter anderem über den Umbrailpass. (Bild: PD)

Die Reise der Landjugend Neckertal führte unter anderem über den Umbrailpass. (Bild: PD)

Die Landjugend Neckertal erlebte vom 29. bis 31. Juli ein Wochenende mit vielen lustigen und spannenden Momenten. Mit einem Büssli ging es durch drei Länder.

Am Samstagmorgen trafen sich einige der Neckertaler Landjügeler am Bahnhof Brunnadern. In meist üblicher Manier wurde mit Verspätung ins Unbekannte gestartet. Die Fahrt ging Richtung Landquart los. Es war zu hoffen, dass alle einen kurven­sicheren Magen besassen. Mit dieser Voraussetzung wurde der erste Pass der Reise in Angriff genommen – der Flüela. Nach einem kurzen Halt in Zernez, wo sich alle verpflegten, ging es weiter. Der nächste Halt war beim Morteratschgletscher. Mit Wanderschuhen und guter Laune ausgerüstet, machten sich die 13 Landjügeler auf, den Gletscher aus nächster Nähe zu bestaunen. Zwei Mutige wagten sich sogar weiter vor als alle anderen und verewigten sich mit der Benennung zweier faszinierender Steine – der kleine und grosse Chäpfler (für diejenigen unter euch, die das Glück haben sollten, sie zu passieren…). Später, nachdem sich alle in Tirano in einem tollen Hotel eingerichtet hatten, ging es ab in die Stadt. Es wurden die Umgebung erkundet und ein gutes Nachtessen genossen. Natürlich durfte an einem solch gelungenen Abend ein Tanz im Regen nicht fehlen. Es wurde viel gelacht, getanzt und angestossen. Spät fielen alle müde in ihre Betten.

Am nächsten Morgen ging das Programm nach einem ausgiebigen Frühstück weiter. Die Mägen wieder gut verschnürt, erklomm unser treues Büssli das Stilfserjoch. Oben angekommen, machten die reiselustigen Landjügeler einen kurzen Abstecher in die Schweiz, um auch noch auf dem Umbrailpass zu stehen. Danach gönnten sie sich auf dem Stilfserjoch auf über 2700 Metern über Meer eine verdiente Zwischenverpflegung. Bald ging es auf die kurvenreiche Abfahrt nach Südtirol, nur um in Folge den Reschenpass zu bezwingen, welcher mit dem imposanten Ausblick auf den im See thronenden Kirchturm entlöhnte.

Das zweite Mittagessen oder das Dessert gab es an der Grenze von Italien zu Österreich. Weiter ging die Reise auf direktem Weg nach Innsbruck, wo die zweite Unterkunft war. Kurz wurde das Gepäck ausgeladen, und dann musste man sich, ans heisse Wetter angepasst, umziehen. Gleich danach ging es weiter im Zen­trum von Innsbruck. Nach einem traditionell österreichischen Essen machte sich die ganze Gruppe auf den Weg, um ein Pub zu finden. Das stellte sich aber als schwieriger als gedacht heraus. Als endlich eines gefunden war, wollte dieses jedoch schliessen. Einige Teilnehmer unserer Fahrt gingen dann zurück ins Hotel, während sechs Hartnäckige weitersuchten und endlich ein tolles Lokal fanden. Irgendwann, müde durch das viele Erlebte, machten auch sie sich auf, den kleinen Anstieg zum Hotel zu bezwingen.

Der Morgen danach war entsprechend der späten Stunde des Vorabends angenehm ruhig. Ein Zustand, der wie üblich nicht lange andauerte. Es ging auf direktem Weg nach Hause, nur unterbrochen von einem Mittagshalt im Allgäu. Mit einer langen Reihe an lustigen und spannenden Ereignissen wird diese Büssli-Tour noch lange in Erinnerung bleiben.

Lena Giezendanner

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