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Mit dem Bike über die Wellenbahn

Vier Velo-Fans haben einen Verein gegründet, um in Urnäsch eine Anlage für sportliche Betätigung auf die Beine zu stellen. Ihr Projekt «Pumptrack» steckt noch in den Kinderschuhen.
Miranda Diggelmann
Einen Pumptrack – wie diesen hier in Berneck – soll es bald auch in Urnäsch geben. (Bild: PD)

Einen Pumptrack – wie diesen hier in Berneck – soll es bald auch in Urnäsch geben. (Bild: PD)

«Ein Treffpunkt für sportliche Aktivität, der von Jung und Alt genutzt wird – nicht nur von Urnäschern, sondern regional», so lautet das Ziel von vier velobegeisterten jungen Familien aus Urnäsch und Herisau. Um dieses Ziel in Form eines Pumptracks umsetzen zu können, gründeten Ueli Schmid, Thomas Steingruber, Marcel Gabathuler und Andrea Mathis den Verein «Pumptrack Urnäsch».

Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene, asphaltierte Wellenbahn mit Mulden, Steilwandkurven und Sprüngen. Die Anlage ist ein Rundkurs, die in beide Richtungen – nicht nur mit Mountainbikes, sondern auch mit Skateboards, Kickboards und Inlineskates – befahren werden kann. «Fortgeschrittene Velofahrer können einen Pumptrack, ohne zu treten, nur mit Körpereinsatz, umrunden», erklärt Ueli Schmid, Präsident des Vereins «Pumptrack Urnäsch».

Erste Fortschritte in der Projekt-Planung

Offiziell wurde der Verein «Pumptrack Urnäsch» am 25. Mai gegründet, nachdem aus dem Urnäscher Gemeinderat grünes Licht für das Projekt kam. «Wir möchten mit der Umsetzung des Pumptracks nicht nur Kinder und Erwachsene aus Urnäsch erreichen, sondern ein sportliches Angebot für die ganze Region zu schaffen», so Ueli Schmid.

Der nächste Schritt sei nun, einen geeigneten Standort für den Pumptrack zu finden. «Es konnten bereits Gespräche mit einem ersten Grundeigentümer geführt werden. Ziel wäre es natürlich, die Anlage auf gemeindeeigenem Boden zu erbauen», sagt der Vereinspräsident. Die Wellenbahn wird schliesslich eine Fläche von rund 1500 bis 2000 Quadratmeter einnehmen. Wenn dieser nächste Schritt der Standort-Findung erreicht ist, kann es an die Budget-Planung gehen. «Das Finanzierungskonzept ist in Arbeit. Verschiedene Möglichkeiten von Unterstützung und Sponsoring werden die Basis für die Finanzierung schaffen», so Ueli Schmid. Unter anderem wird es möglich sein, Besitzer oder Besitzerin von einem Meter Pumptrack zu werden oder diesen zu verschenken. Als Gegenleistung wird der Eigentümer auf Asphalt verewigt.

Damit das Projekt realisiert werden kann, ist der Verein «Pumptrack Urnäsch» auf Unterstützung angewiesen. Ab sofort kann man über die Website Vereinsmitglied werden. «Unser Ziel ist es, dass wir bereits nächstes Jahr den Pumptrack bauen und im Idealfall im Sommer 2019 die Eröffnung feiern können», sagt Schmid.

Der Verein «Pumptrack Urnäsch» sucht noch Mitglieder. Mehr Infos auf www.pumptrack-urnaesch.ch.

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