Mit dem Auto, per Bahn oder mit dem Flugi?

Sommerzeit, Ferienzeit – und zwar schon bald. Wohin soll es dieses Jahr gehen? Keine Frage: Ein Besuch in der zweiten Heimat ist überfällig.

Mea Mcghee
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Bild: Mea McGhee

Bild: Mea McGhee

Sommerzeit, Ferienzeit – und zwar schon bald. Wohin soll es dieses Jahr gehen? Keine Frage: Ein Besuch in der zweiten Heimat ist überfällig. Schottland heisst das Ziel, nur wie kommt man hin? Naheliegend wäre das Flugzeug, als Alternative böte sich die Fähre an. «Was ist, wenn die Fähre undersuuft?», wendet der Sohn ein. Gutes Argument (dass Fliegen auch nicht ungefährlich ist, erwähne ich lieber nicht).

Wie wär's denn mit einer Zugreise? St. Gallen–Glasgow, retour, pro Weg rund 1770 Kilometer. Der Onlinefahrplan funktioniert einwandfrei, spuckt innert Kürze recht attraktive Varianten aus: Es ist tatsächlich möglich, in nur 16 Stunden und 9 Minuten ans gewünschte Ziel zu reisen. Ganz ohne Grössenlimite fürs Handgepäck, dafür mit Koffern, so schwer man sie tragen kann. Die Bahnhofwechsel in Paris und London sowie allfällige Verspätungen und Streiks sprechen allerdings gegen dieses Abenteuer. Also läuft es doch wieder auf die schnellste Reiseart hinaus. Die Internetsuche nach den günstigsten Flügen und besten Verbindungen beginnt – und dauert. Abflugort und Zielflughafen werden kombiniert, Flugdaten verändert, Gepäckstücke hinzugefügt und wieder entfernt. Schliesslich ist die optimale Variante gefunden. Der Buchungsvorgang inklusive Zahlung sind schnell erledigt.

Doch dann, welch ein Schreck! Der Hinflug wurde zu einem Zeitpunkt gebucht, an dem noch nicht alle Reisenden Sommerferien haben. Drei, statt zwei Wochen Schottland: Da hat der Wunsch wohl unterbewusst die Aktion beeinflusst.

Zum Glück liess sich das Missgeschick ohne viel Aufwand und mit nur geringen Kosten rückgängig machen. Die Arbeitgeber werdens hoffentlich danken.