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Mit Dampf durch den Walliser Schnee

Männerchor Bazenheid
Christian Schnider
Der Männerchor Bazenheid unternahm eine Reise ins Wallis und reiste mit der Furka-Dampfbahn durch die verschneite Bergwelt. (Bild: PD)

Der Männerchor Bazenheid unternahm eine Reise ins Wallis und reiste mit der Furka-Dampfbahn durch die verschneite Bergwelt. (Bild: PD)

Frühmorgens im September sammelte sich die fröhliche Männerchorschar im Eichbüel. Die Carfahrt mit Sepp Holenstein führte uns via Ricken, Sattel, Urnersee in die Schöllenenschlucht mit Halt bei der Teufelsbrücke. Nach Kaffee und kleinem Ständchen im Restaurant ging die Fahrt über Andermatt, Realp und Furkapass ins Goms. In Ernen wartete ein feines Mittagessen auf uns. Nach der spontanen Besichtigung des Alpabzuges fuhren wir weiter Richtung Binntal, wo uns der ­Regen so richtig erwartete. Zuhinterst im Tal lag das kleine ­Sieben-Einwohner-Dörfchen Fäld. Zu Fuss, mit Schirm und guter Laune, traf man sich nach dem akustischen Dorfkapellbesuch im Restaurant Bärgkristall. Natürlich durfte eine Kostprobe unseres Gesanges dort nicht fehlen, erst recht nicht bei solch begeisterten Restaurantgästen. Zurück beim Car und der Rückfahrt nach Binn stand Zimmerbezug mit anschliessendem Nachtessen und gemütlichem Beisammensein auf dem Programm. Nach dem Morgenessen wurde ausgecheckt. Sepp fuhr uns wieder nach Ernen, wo anschliessend die Marschgruppe das Wagnis über die rund 100 Meter hohe Hängebrücke über den Fluss Rotten wagte. In Ulrichen war für uns ein Top-­Mittagessen bereitgestellt.

In Oberwald bestieg man das reservierte Abteil der Furka-Dampfbahn. Da es über Nacht ­geschneit hatte, wurde die Passstrasse wegen Schneerutsches gesperrt. Somit musste Sepp den Car auf die Bahn verladen. Wir aber fuhren bei herrlichem ­Sonnenschein los. Mit Touristen aus aller Welt machten wir Halt nach dem Furkatunnel. Nach ­gelöschtem Durst und Gesang stiegen wir wieder ein. Aber eine Gruppe Jungkühe auf dem Gleis verhinderte eine rasche Weiterfahrt. Zum Glück wurden die ­Tiere von erfahrenen Treibern des Männerchors beherzt Richtung Tal getrieben. Mit Ver­spätung in Realp angekommen und nach kurzer «Senioren­suche» machten wir uns auf die Heimfahrt.

Christian Schnider

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