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Misslungener Chälbli-Diebstahl

Vor 100 Jahren 25. Oktober: Wattwil. Hier machen sich die Folgen einer unliebsamen Milchknappheit bereits bemerkbar. Einzelne Milchlieferanten erklären, das üblich bezogene Milchquantum ihren Kunden reduzieren zu müssen.

Vor 100 Jahren 25. Oktober: Wattwil. Hier machen sich die Folgen einer unliebsamen Milchknappheit bereits bemerkbar. Einzelne Milchlieferanten erklären, das üblich bezogene Milchquantum ihren Kunden reduzieren zu müssen. Die hiesige Lebensmittelfürsorge-Kommission hat sich der Angelegenheit angenommen und steht zu erwarten, dass ein Ausgleich in der Milchabgabe in Bälde geschaffen werde. 25. Oktober: Bütschwil. Mit Gratifikationen wurden die Arbeiter der Spinnerei und Zwirnerei des Herrn Max Wirth in Dietfurt überrascht. Nach der Zahl der Dienstjahre wurden Beträge von 30-100 Fr. und für jedes noch nicht schulentlassene Kind 25 Fr. ausbezahlt.

Vor 50 Jahren 24. Oktober: Wattwil. Toggenburgische Fahrplankonferenz in Wattwil. Die Einladung, die wohl die meisten Bahnbenützer interessieren wird, hat folgenden Wortlaut: «Der Fahrplan wird für einen zweijährigen Turnus, also 1967/69, erstellt werden. Die Delegierten der Bahn- und Postverwaltung werden über eventuelle Änderungen gegenüber dem gegenwärtigen Fahrplan orientieren. Gemeinderäte und Verkehrsvereine wollen die knapp und präzis formulierten Fahrplanbegehren, bezogen auf den gegenwärtigen Fahrplan schriftlich an den Leiter der toggenburgischen Fahrplankonferenz einreichen. Einzelbegehren von Privaten und Firmen sind durch Vermittlung der Gemeindebehörden einzureichen, wobei sich die betreffenden Behörden selbst in zustimmendem oder ablehnendem Sinne auszusprechen haben. 26. Oktober: Lichtensteig. Misslungener Chälbli-Diebstahl. Ein nicht alltäglicher Diebstahl wurde während des Kälbermarktes in unserem Städtchen begangen. Während ein Landwirt einem Viehhändler ein Kalb abkaufte, schaute ein Zweiter zu. Nachdem das Kalb nach dem Wägen wieder in die Halle geführt wurde, war es kurze Zeit ohne Aufsicht. Diesen Moment benutzte der beobachtende Landwirt und eignete sich das Kalb unrechtmässig an. Nachdem Händler und Käufer zurückkamen, war das Handelsobjekt verschwunden. Die beiden begaben sich sofort auf die Suche nach dem Tier. Nicht lange darnach fuhr ein Kaltbrunner Viehhändler, der bereits über den Vorfall informiert war, Richtung Wattwil. Im Bunt sichtete er einen Bauern mit einem Kalb. Er hielt an und fragte den Bauern nach der Herkunft und dem Preis des Tieres. Da ihm der Bauer nur zögernd und wenig freundlich Auskunft erteilte, nahm er Kalb und Bauer kurzerhand in sein Fahrzeug und fuhr mit ihnen nach dem Städtchen retour. Bei ihrer Ankunft bildete sich sofort ein Menschenauflauf und die erbosten Händler und Bauern mussten durch die Polizei von Tätlichkeiten abgehalten werden, da sie den Dieb nach alter Väter Sitte tätlich angreifen wollten. Auf dem Polizeiposten leugnete der Täter noch längere Zeit, bis er schliesslich dem ihn vernehmenden Polizeikorporal die Tat gestand.

Vor 20 Jahren 25. Oktober: Ebnat-Kappel. Bürger rütteln auf. Petition zur Arbeitsvergebung Schulhausneubau überreicht. «Wir wollen, dass unser einheimisches Gewerbe unseren «Schulhaus-Neubau Gill» zu fairen Preisen übernehmen kann und keinesfalls auswärtige Billiganbieter bevorzugt werden». Mit 602 gesammelten Unterschriften und diesem Text überreichten Kinder aus Ebnat-Kappel eine Petition an Schulratspräsidentin Rosmarie Ryser und René Scheu, Präsident der Baukommission, vor dem Schulhaus Schafbüchel. Kinder überbrachten die Botschaft, weil sie während der Herbstferien in eineinhalb Wochen diese beachtliche Menge an Unterschriften (etwa ein Sechstel der Ebnat-Kappeler Stimmbürger) zusammengetragen hatten.

Vor 10 Jahren 24. Oktober: Wattwil. Aufklärung vor Sanktionen. Als Tierschutzbeauftragter der Gemeinde Wattwil nimmt Heinz Brecht manche Unannehmlichkeit zum Wohle der Tiere auf sich. Seit rund 30 Jahren ist Heinz Brecht Tierschutzbeauftragter, lange Zeit im ganzen Toggenburg. Seit wenigen Jahren ist er in Wattwil gewählt und hin und wieder in Lichtensteig und Ebnat-Kappel im Einsatz. «Der Übeltäter steht am Ende der Leine», überschrieb Heinz Brecht einen Leserbrief in unserer Zeitung im Dezember 2005.

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