«Mir gefällt diese Arbeit»

Nachgefragt

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Die Servelat-Produktion in der Micarna läuft zurzeit auf Hochtouren. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Servelat-Produktion in der Micarna läuft zurzeit auf Hochtouren. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Herr Jozic: Wie lange arbeiten Sie schon in der Micarna in Bazenheid?

Ich bin 2001 aus Kroatien in die Schweiz gekommen. Bei der Micarna habe ich 2004 angefangen, und seither gehöre ich dem Reinigungsteam an. Mein Arbeitsbeginn ist immer zwischen 15 und 16 Uhr. Die Schicht endet meistens um Mitternacht – seit 13 Jahren. Mir gefällt es.

Müssen Sie auch Wochenenddienste leisten?

Das kann sein, je nach Saison. Dann ist es aber während des Tages. In der Regel arbeite ich von Montag bis Freitag.

Die etwas anderen Arbeitszeiten waren sicher nicht einfach für Sie?

Ich habe mich längst daran gewöhnt. Ich gehe nachts zwischen eins und halb zwei zu Bett und schlafe etwa bis neun Uhr. Danach bleibt genügend Zeit, um private Dinge zu erledigen.

Sie sind verheiratet und haben zwei Söhne. Kommt das Familienleben nicht zu kurz?

Meine Frau arbeitet ebenfalls Schicht, in einem Pflegeheim. Es sind aber nur etwa sechzig Prozent, daher sehen wir uns schon. Unsere zwei Söhne spielen beide Fussball und trainieren abends. Uns bleibt das Wochenende, um das Familienleben intensiv zu geniessen.