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Milch und Rahm im Mittelpunkt

Corina und Sonja Kläger (von links) präsentieren die bunten, aus Lastwagenblachen nach eigenen Ideen hergestellten Taschen. Die beiden waren mit diesen Kreationen zum ersten Mal am Markt. (Bilder: Adi Lippuner)

Corina und Sonja Kläger (von links) präsentieren die bunten, aus Lastwagenblachen nach eigenen Ideen hergestellten Taschen. Die beiden waren mit diesen Kreationen zum ersten Mal am Markt. (Bilder: Adi Lippuner)

Sonderschau Für Maria Kessler ist Kochen mehr als Beruf, es ist Berufung. Und wenn mit dem Wunsch nach Schaukochen und der Vorgabe, möglichst Rezepte mit Milch und Rahm zu verwenden, eine spezielle Herausforderung lockt, ist die Mosnangerin, die seit ihrer Heirat in Buchs wohnt, kaum zu bremsen. Das Publikum konnte sich mit Köstlichkeiten, die vor Ort zubereitet wurden, verwöhnen lassen. «Probiererli sind da, um die Besucher davon zu überzeugen, dass mit ganz einfachen Zutaten herrliche Gerichte realisiert werden können», so die Fachfrau Maria Kessler. Assistiert von Ehemann Rolf – im «richtigen Leben» in einem ganz anderen Beruf tätig – wurde unter anderem, eine Toggenburger Rahmsuppe gekocht. Dazu braucht es, der Name ist Programm, viel Rahm, etwas Mehl, Salz und Pfeffer. Das Ganze wird miteinander verrührt und einige Stunden kaltgestellt. Dann Wasser mit Bouillon aufkochen das Rahmgemisch dazu sieben und kochen. Anschliessend alles durch ein feines Sieb passieren und die Suppe zurück auf den Herd geben. Dann kommen rohe Kartoffelwürfeli, fein geschnittener Lauch und Rüebli dazu, das Gemüse weichkochen, die Suppe, verfeinert mit frischen Kräutern, servieren.

Für «Süssschnäbel» gab es Gebrannte Crème, Panna Cotta, Milchreis, Zitronenmousse und Nidelzeltli. «Die grösste Herausforderung war, ein Schaukochen auf die Beine zu stellen und dies ohne jegliche Infrastruktur. Wir haben Kochplatten auf die Tische gestellt, einen Kühlschrank organisiert und das Vorgehen abgesprochen», sagt Maria Kessler. Die Reaktionen der Besucher waren durchwegs positiv, «nur einmal war jemand skeptisch, denn wer unter einer Laktose-Unverträglichkeit leidet, wagt sich nicht an Speisen aus Milch und Rahm», verriet die Köchin.

Und wer sich die Rezepte, welche auf dem Tisch lagen, genau anschaute, weiss seit dem Wochenende, dass Flädli als Suppeneinlage problemlos selbst hergestellt werden können. Es braucht dazu lediglich Eier, Mehl, Milch, etwas Öl oder flüssige Butter, Salz, Pfeffer und gehackte Petersilie. Aus dem Ganzen einen Teig herstellen, in der Bratpfanne mit wenig Fettstoff dünn backen und fein schneiden. Ganze Omeletten können auch mit Frischkäse, Schinken oder Lachs gefüllt werden. Maria Kessler sprüht nur so vor Ideen und wer mit ihr ins Gespräch kommt, spürt: Diese Frau kocht fürs Leben gern. (adi)

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