Migros-Neubau: Meilen- oder Mühlstein?

Diesen Mittwoch, 26. September, findet um 19.30 Uhr in der Cafeteria des BBZ eine Podiumsdiskussion zur Entwicklung von Herisau statt. Im Zentrum steht der umstrittene Migros-Neubau.

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HERISAU. Die Migros Ostschweiz will in Herisau 60 Mio. in die Erweiterung und Erneuerung ihrer Niederlassung investieren. Dieses Projekt, das neben einem grösseren Einkaufszentrum auch rund 25 Mietwohnungen beinhaltet, hat im Dorf zu einer Kontroverse geführt. Einerseits begrüssen gemäss einer Medienmitteilung der FDP Herisau viele den Ausbau der Einkaufs- und Wohnkapazitäten im Dorf und erwarten eine Belebung des Dorfkerns. Auf der anderen Seite löste das Projekt Widerstand im Bereich Denkmal- und Naturschutz bzw. Bedenken beim ansässigen Gewerbe aus. Dieses grosse Projekt, aber auch die seit einiger Zeit generell zu beobachtende höhere Bautätigkeit lassen in Herisau die Frage aufkommen, ob und inwiefern diese Aktivitäten zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und welche Auswirkungen sie beispielsweise auf Wohnqualität und Wohnpreise hat. Es stellt sich für Herisau auch die Frage, was die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der politischen Führung der Gemeinde bezüglich dieser Entwicklungen sind und inwieweit sie diese Verantwortung in geeigneter Form wahrnimmt. Diese und andere Fragen kommen am Mittwoch zur Sprache. Nach der Vorstellung des Migros-Projekts durch einen Vertreter der Bauherrin diskutieren Werner Frischknecht, Präsident Stiftung Dorfbild, Paul Signer, Gemeindepräsident, Max Eugster, Gemeinderat, und Rolf Huber, Unternehmer. Moderiert wird der Anlass von Markus Brönnimann, Präsident FDP Herisau. (pd)