Michael Kobelt gehört neu dem Paul-Kobelt-Team an. Bild: PD

Namen & Notizen

Drucken
Teilen
Michael Kobelt gehört neu dem Paul-Kobelt-Team an. (Bild: PD)

Michael Kobelt gehört neu dem Paul-Kobelt-Team an. (Bild: PD)

Bei der Paul Kobelt AG steht die dritte Generation bereit. Dies teilt das Unternehmen mit. Frühzeitig habe sich das im Appenzeller Vorderland verwurzelte Heizungs- und Sanitärunternehmen aus Heiden mit der Nachfolgeplanung auseinandergesetzt. In zweiter Generation führen aktuell Helmut und Eveline Kobelt die Geschäfte. Der älteste Sohn Michael erlernte den Beruf Sanitärmonteur bei Sanitär Stirnimann in St. Gallen, anschliessend machte er eine Zusatzlehre als Heizungsplaner. Seit 2012 setze Michael Kobelt das Erlernte bei Oskar Fässler in Teufen um, heisst es. Parallel zur täglichen Arbeit habe er 2014 den Chefmonteur Sanitär und 2016 den eidg. dipl. Sanitärinstallateur abgeschlossen. Seit Anfang Jahr sei er im elterlichen Betrieb tätig und unterstütze die langjährigen Mitarbeiter tatkräftig. (pd)

Die Künstlerin Marianne Holtappels eröffnete kürzlich in der Hirslanden Klinik Am Rosenberg in Heiden ihre Ausstellung. Bis 31. Mai ist sie täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Weg, Künstlerin zu werden, war gemäss Medienmitteilung vorgezeichnet: In Ravensburg ist sie geboren, lernte den Beruf als Dekorateurin, später war sie Designerin in der Stickerei-Industrie. Susanne Rohner, die Verantwortliche für Kunstausstellungen in der Hirslanden Klinik Am Rosenberg, schilderte bei der Vernissage kurz aus dem Leben von Holtappels. «Neben ihrem Beruf faszinierte sie auch die Malerei. Das Gestalten von Bildern mit verschiedenen Farben und Formen begeisterte sie seit jeher. Und sie war gerade dabei, sich als Malerin zu etablieren, als ihr Mann schwer erkrankte. Mit viel Liebe und Aufopferung habe sie ihn bis zu seinem Tod 2011 gepflegt.

Die Lebensfreude kehrte zurück, als sie wieder anfing, zu malen. Das Ergebnis zeigt die aktuelle Ausstellung. Hans C. Kürschner unterstützt Holtappels seit Jahren. Vor kurzem haben sie geheiratet, wie es weiter heisst. Die Künstlerin arbeitet seit dem Frühjahr 2015 in einem neuen Atelier im Rheintal.

Wie ebenfalls in der Mitteilung zu lesen ist, handelt es sich bei der aktuellen Ausstellung um die letzte für Susanne Rohner. Im Verlauf der letzten Jahre habe sie 27 Ausstellungen betreut. (pd)

Die drei spitzgiebeligen Häuser im hinteren Werd in Heiden sorgten 1953 für Aufsehen, und schon bald wurde das eigenwillige Gebäudetrio mit dem Spitznamen «Matterhörner» bedacht. Derzeit werden Renovationsarbeiten ausgeführt, die der Überbauung zu neuem Glanz verhelfen.

Bauherrschaft damals und auch heutige Trägerschaft der drei Häuser mit total zwölf Wohnungen ist die Wohnbau-Genossenschaft PTT. Geplant wurde die Überbauung vom Architekten Otto Glaus (1914 – 1996), dessen Handschrift auch das Hotel Heiden und den Kursaal prägen.

Initianten der Genossenschaft waren Postverwalter Walter Stricker, Willi Graf und Ernst Rohner (beide waren als Postauto-Chauffeure und Mechaniker tätig). Die Wohnungen wurden an Angestellte der damaligen PTT vermietet. Das benötigte Bauland konnte zum Preis von 6,50 Franken pro Quadratmeter erworben werden, und die Baukosten wurden mit knapp 400000 Franken ausgewiesen.

Mieter der Wohnungen sind heute Pensionierte und Aktive der Postbetriebe. Heute gehören aber auch Nicht-Postangestellte zu den Bewohnern. (pe)