Metakommunikation am WFT

Am 9. November nimmt man sich beim 15. Wirtschaftsforum Toggenburg dem weiten Thema der Verständigung an. Unter dem Titel «Kommunikation – richtig wichtig, echt!» wird dann im Hotel Kapplerhof referiert und diskutiert.

Nadine Rydzyk
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Kommunikation findet permanent statt, nicht nur per Natel – der Vorstand des WFT greift dieses Dauerbrennerthema auf: Michael Jörgensen, Präsident Peter Langenegger, Marianne Wildhaber, Markus Liechti und Pascal Kopp (von links). (Bild: Thomas Geissler)

Kommunikation findet permanent statt, nicht nur per Natel – der Vorstand des WFT greift dieses Dauerbrennerthema auf: Michael Jörgensen, Präsident Peter Langenegger, Marianne Wildhaber, Markus Liechti und Pascal Kopp (von links). (Bild: Thomas Geissler)

EBNAT-KAPPEL. «Kommunikation ist alles – wir kommunizieren immer.» Mit dieser klaren Feststellung stimmte der Präsident des Wirtschaftsforums Toggenburg (WFT), Peter Langenegger, vor den Medien auf das Thema des diesjährigen WFT ein. Mit diesem Bezug zum österreichischen Soziologen Paul Watzlawick machte er deutlich, dass dieses Thema alles andere als verbraucht ist. Nicht zuletzt bekommt es durch neue Kommunikationswege auch eine neue Relevanz. Deshalb will man beim mittlerweile 15. Wirtschaftsforum Toggenburg den unterschiedlichsten Dimensionen und Varianten der Kommunikation auf den Grund gehen, sowie Anstösse von aussen liefern. Angesichts der stetig wachsenden Besucherzahlen am Forum hat man dieses Jahr das grosse Foyer im Hotel Kapplerhof in Ebnat-Kappel als Veranstaltungsort gewählt. Schliesslich rechnet der Vorstand mit bis zu 180 Besuchern.

Vielschichtige Kommunikation

Mit einem hochkarätigen Referentenstamm wird man unter anderem den Fragen nachgehen, wie ehrlich die politische Kommunikation sein kann und sollte, was in der Körpersprache zu lesen ist, welche Herausforderungen in der Krisenkommunikation zu meistern sind und wie mit den neuen Formen der Social Media umzugehen ist. Dazu werden Regierungsrat Martin Klöti, der frühere Vizekanzler und Bundesratssprecher Oswald Sigg, der Körpersprachespezialist Pietro Sassi, der Dozent für Social Media Philippe Wampfler, sowie Peter Hartmeier, Leiter Unternehmenskommunikation UBS Schweiz, viel zu sagen haben.

Kommunikation und Austausch

Neben kurzen Poetry-Slam-Einlagen der Kalifornierin Hazel Brugger, «die uns dann mit einem Knall aufrütteln werden», wie Peter Langenegger die Spannung steigerte, wird es wiederum eine Podiumsdiskussion geben. Unter der Leitung von Patrick Rohr, der auch als Moderator durch den Anlass führt, wird es sicher genug Anregungen für die Besucher geben, danach weiter zu diskutieren. Schliesslich ist das WFT nicht zuletzt auch ein Anlass, an dem der Austausch zwischen den Unternehmen der Region gepflegt werden kann und soll – nicht nur, aber erst recht wenn das Thema die Kommunikation ist. Denn das gemeinschaftlich von den regionalen Sektionen der Service-Clubs Rotary, Lions, Junior Chamber International, Kiwanis und Business & Professional Women organisierte Forum hat zum Ziel, sich mit der wirtschaftlichen Situation und dem sozialen Umfeld des Toggenburgs auseinanderzusetzen, Netzwerke zu bilden und zu pflegen.

Kommunikation weiterziehen

Ganz in diesem Sinne wird man auch im kommenden Jahr das Kommunikationsthema weiterziehen und sich mit den Grenzen, die es zuweilen vor allem im Kopf niederzureissen gilt, auseinandersetzen. Anlässlich des 16. Wirtschaftsforums an der Toggenburger Messe im Folgejahr 2013 wird dann auch wieder der Innovationspreis Toggenburg verliehen werden.

www.wf-toggenburg.ch

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