«Meine sechs schönsten Jahre»

Philipp Wolff ist ein «Interner der ersten Stunde» und weilte von 1995 bis 2000 im Internat in Appenzell. Seit drei Jahren arbeitet er bei Raiffeisen Schweiz.

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Philipp Wolff ist ein «Interner der ersten Stunde» und weilte von 1995 bis 2000 im Internat in Appenzell. Seit drei Jahren arbeitet er bei Raiffeisen Schweiz.

«Die Jahre im Internat waren die schönsten meines Lebens», sagt er. Es sei zwar punkto Lernen «eine intensive Zeit gewesen, aber ich hatte stets Kollegen, so dass ich die Freizeit optimal verbringen konnte». Man habe sich mit den älteren Schülern ausgetauscht und den jüngeren geholfen. «Daraus erwuchs Sozialkompetenz.» Zudem sei die ganze Infrastruktur in einem Haus gewesen; «ich konnte mit den Finken von meinem Zimmer aus ins Schulzimmer». Natürlich galt es «gewisse Grundregeln zu beachten, aber natürlich haben wir sie auch ausgelotet».

Den Entscheid für das Internat hat Wolff selbst getroffen: Einerseits der recht abgelegenen Wohnlage seiner Familie wegen, anderseits aufgrund der guten Erfahrungen, die sein älterer Bruder im Internat gemacht hatte. (ka)

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