Mein Mund, unzensiert

Corina Vuilleumier
Merken
Drucken
Teilen

Münder können liebkosen, liebeserklären, säuseln, sich lieblich kräuseln, pfeifen, singen. Sie geben jede Menge Nettigkeiten von sich, und noch mehr Belanglosigkeiten. Aber wir wollen hier nichts beschönigen. Münder können nämlich auch anders, also meiner jedenfalls. Ja, Himmelherrgottnomol, mein Mund kann ganz schändlich zetern, Schimmel und Bläss austeilen. Schon klar, das gehört nicht zum guten Ton. Aber lustvoll ist die Flucherei allemal. Meine Top 5:

• Schiissdreck! (Total banal, aber ungebrochen kraftvoll.)

• Tummi Chue! (Urschweizerisch, explizit, aber doch nicht zu derb – meine Lieblingsbeleidigung.)

• Saulaaari! (In meinen Ohren: einer der saftigsten Appenzeller Kraftausdrücke.)

• Gopfertammischnegg! (Immer wieder eine Befreiung.)

• Himmelarschundzwirn! (Irgendwie weltumspannend und allumfassend – von den Wolken bis zum Födle.)

So, fertig jetzt aber – bevor jemand zetert: Tammisiech, du Scheeese, SO HEB DOCH ENDLICH S'MUUL!