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«Mein bestes Rennen der Saison»

U19-Juniorin Ronja Blöchlinger aus Heiden fuhr an den Europameisterschaften in Graz-Stattegg auf den siebten Platz. Nicht wie gewünscht lief es ihrem Bruder Noah. Er wurde 17. in der Kategorie U23.
Yves Solenthaler
Ronja Blöchlinger erreichte an den Europameisterschaften den angestrebten Platz unter den ersten 10. (Bild: Ego Promotion)

Ronja Blöchlinger erreichte an den Europameisterschaften den angestrebten Platz unter den ersten 10. (Bild: Ego Promotion)

Die 17-jährige Sportschülerin Ronja Blöchlinger aus Heiden bestätigte an der EM in der Steiermark ihre bisherigen Saisonresultate, die je zwei Top-10-Ränge in den World Series und Podestplätze am Swiss Bike Cup umfassen. «Es war wohl gar meine beste Saisonleistung», sagt die Fahrerin des Teams Bulls-Auerpower. Ihr Ziel war ein Top-10-Platz, und diesen hat sie als Siebte erreicht, obschon die sonst gute Starterin sich diesmal nicht auf die ersten Rennmeter stützen konnte.

Aus der vierten Reihe gestartet, wurde Ronja Blöchlinger eingeklemmt. Das war umso ungünstiger, als es sofort bergauf ging. «In der zweiten Rampe konnte ich aber überholen und mich auf die zwölfte Position verbessern.» Danach fuhr Ronja Blöchlinger ein konstant gutes Rennen, konnte noch einige Fahrerinnen überholen und schloss als beste Schweizerin ab – lediglich 30 Sekunden hinter der Drittplatzierten.

Streckenbesichtigung mit der U23-Europameisterin

«Es waren abgesehen von den Jugendwettkämpfen meine ersten Titelwettkämpfe», sagt Ronja Blöchlinger, «und ich habe mich gut zurechtgefunden.» Ein Antrieb war es auch, sich zusammen mit den U23-Fahrerinnen vorzubereiten, bei denen Teamleaderin Sina Frei zum dritten Mal in Folge Europameisterin wurde.

Für die Vorderländerin beginnt nun die Vorbereitung auf zwei Anlässe, für die sie erst noch selektioniert werden muss: Für die WM Anfang September in Lenzerheide sollte sie das Ticket noch diese Woche erhalten. Unberechenbarer ist das Qualifikationsprozedere zu den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires von Ende September. Dort gibt’s vier Rad-Disziplinen: Paar-Zeitfahren, Strassen-Kriterium, Short Track (kurzer Cross-Country) und Eliminator (Mountainbike-Sprint). Letztes Jahr gewann die Heidlerin das Zeitfahren am olympischen Jugendfest Europas (EYOF) in Ungarn.

Ihr Bruder Noah Blöchlinger berichtet, dass er in der Hitze von Graz, keinen guten Tag erwischt hat: «Ich konnte nur übers Leiden einigermassen mithalten. Dafür ist der 17. Platz nicht mal schlecht.» Wie es 2018 Standard ist, war er zweitbester Schweizer.

Aber Blöchlinger vom Team BMC-Fischer, der in dieser Saion mit vier Top-15-Plätzen im Weltcup konstant auf hohem Niveau unterwegs ist, hatte sich mehr ausgerechnet. Auch für ihn stehen noch zwei wichtige Rennen bevor: Nächste Woche geht’s zum Weltcup nach Kanada, und nach einem dreiwöchigen Höhentrainingslager in St. Moritz wird er an der Heim-WM starten. Dann kann Blöchlinger vielleicht liefern, was ihm bisher fehlt: «Dass ich mal ein richtig gutes Rennen raus haue.»

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