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Vakanzen in Ausserrhoder Gemeindebehörden

In Schwellbrunn, Reute und Wald bleibt vorerst je ein Sitz im Gemeinderat vakant. Weil Kandidierende fehlen, wird es am 28. April aber keinen zweiten Wahlgang geben. Eine stille Wahl gab es in vier Gemeinden.
Jesko Calderara
In Schwellbrunn bleibt ein Sitz im Gemeinderat unbesetzt. (Bild: APZ)

In Schwellbrunn bleibt ein Sitz im Gemeinderat unbesetzt. (Bild: APZ)

Noch Tage nach den Gesamterneuerungswahlen gibt es Diskussionen zur überraschenden Abwahl der Gemeindepräsidenten Renzo Andreani und Inge Schmid. Einige Gemeinden haben jedoch andere Sorgen. Ihnen drohen im Gemeinderat oder der Geschäftsprüfungskommission Vakanzen, wenn bis Amtsantritt der neu gewählten Behörden am 1. Juni keine Kandidierenden gefunden werden.

In stiller Wahl gewählt

Bereits gelöst ist dieses Problem in Teufen. Am Sonntag wählten die Stimmberechtigten Muriel Frei, Peter Renn (beide FDP) und Kathrin Dörig (parteilos) in den Gemeinderat. Weil aus dem neunköpfigen Gremium vier Rücktritte vorlagen, blieb am Sonntag ein Sitz frei. Anfang Woche gab Urs Spielmann (FDP) seine Kandidatur bekannt. Weil sich bis am Mittwochabend keine weiteren Interessenten meldeten, ist er in stiller Wahl gewählt. Aus diesem Grund wird es am 28. April in der Mittelländer Gemeinde keinen zweiten Wahlgang geben.

Schwierige Suche in kleinen Gemeinden

Dies trifft auch auf Schwellbrunn zu – allerdings aus einem anderen Grund. Wie bereits im ersten Wahlgang hat sich auch in der dreitägigen Frist kein Interessent für das Amt in der Gemeindeexekutive gemeldet. Falls dies in den nächsten Monaten so bleibt, wird das Gremium ab dem 1. Juni unter der Leitung des neuen Gemeindepräsidenten Ueli Frischknecht vorübergehend nur aus sechs Mitgliedern bestehen. Vakanzen sind zudem in einigen Vorderländer Gemeinden ein Thema. So fehlt in Wald noch eine Gemeinderätin oder ein Gemeinderat. Obschon Claudia Jann ihren Rücktritt bereits vor vier Monaten einreichte, liess sich bis heute niemand finden. Deshalb hat die Gemeinde den zweiten Wahlgang abgesagt. Gleich ist die Situation in Reute. Anlässlich der Gesamterneuerungswahl konnte ein Sitz im Gemeinderat nicht besetzt werden. Erst wenn eine Kandidatur vorliegt, soll ein Wahlgang angesetzt werden.

GPK-Mitglied braucht zwei Anläufe zur Wahl

Gleich in drei Gemeinden gab es stille Wahlen in die Geschäftsprüfungskommission (GPK). In Heiden fehlte bis anhin ein Nachfolger für Thomas Häni, der aus der GPK zurücktrat. Dieses Problem ist nun gelöst. Markus Rohrer hat rechtzeitig bis am Mittwochabend sein Interesse angemeldet. Als einziger Kandidat für den freien Sitz in der Heidler GPK ist er gemäss den gesetzlichen Bestimmungen bereits gewählt.

Dies trifft auch auf Alfred Steingruber in Hundwil zu. Das bisherige GPK-Mitglied der Hinterländer Gemeinde verpasste im ersten Wahlgang das absolute Mehr. Nun stellt er sich erneut zur Verfügung. Einen zweiten Wahlgang wird es allerdings nicht geben, da Steingruber der einzige Bewerber ist. Auch in Schönengrund ist am letzten Sonntag im April kein Urnengang mehr notwendig. Am Sonntag scheiterte Heinz Bischof noch am absoluten Mehr, nun schaffte er in stiller Wahl den Sprung in die GPK der Gemeinde Schönengrund.

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