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Walzenhausener Badi soll grösser und attraktiver werden

Das Schwimmbad in der Ledi ist in die Jahre gekommen und braucht eine Sanierung. Die Gemeinde will zudem ein benachbartes Grundstück kaufen und teilweise als Spielwiese nutzen.
Karin Erni
Den Schwimmbadbesuchern soll in Walzenhausen bald mehr Platz zur Verfügung stehen. (Bild: Peter Eggenberger)

Den Schwimmbadbesuchern soll in Walzenhausen bald mehr Platz zur Verfügung stehen. (Bild: Peter Eggenberger)

Das Freibad von Walzenhausen ist ein Kind der Wirtschaftskrise. Sein Bau war für viele Arbeitslose eine willkommene Beschäftigungsmöglichkeit. Die Anlage wurde 1934 eingeweiht und 1988 umfangreich erneuert. Nun steht wieder eine Sanierung an. Gleichzeitig will die Gemeinde die Fläche vergrössern. «Geplant ist eine separate Spielwiese, für verschiedenste Spielarten», sagt Gemeindepräsident Michael Litscher.

Die Idee für das Vorhaben kommt aus einer Machbarkeitsstudie, die der Gemeinderat letzten Herbst in Auftrag gegeben und dafür einen Kredit von 18000 Franken gesprochen hat. Mit der Studie sollten verschiedene künftige Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden. Eingeflossen seien die Bedürfnisse, die topografische Lage und die zu erwartenden Sanierungsmassnahmen, so Litscher.

Gemeinde hat sich Land gesichert

Nun liegen die Resultate der Studie vor. Sie empfiehlt, neben der multifunktionellen Wiese überdachte Räume für Spielgeräte wie Tischtennis und Tischfussballkasten zu schaffen. Zusätzlich sollen Lager- und Abstellräumlichkeiten entstehen. «Die Kleinkinder, der Ruhe- und Sportbereich sollen räumlich voneinander getrennt werden», sagt Michael Litscher.

«Diese Arbeiten hätten wir ohnehin bald angehen müssen, weil rund 40 Laufmeter Garderoben und der Abstellraum sanierungsbedürftig sind.»

An den Bassins seien die nächsten zehn Jahre keine Sanierungsmassnahmen vorgesehen. Zusätzlich soll das Schwimmbad eine neue Beschriftung erhalten. Für die Erweiterung der Badi hat sich die Gemeinde bereits das benachbartes Grundstück mit der Parzellennummer 1612 mittels Vorvertrag gesichert. Es besteht aus Landwirtschaftsland und Wald. Es soll soweit notwendig in die Zone für öffentliche Bauten umgeteilt werden. Die Flächenberechnungen seien noch nicht abschliessend erfolgt, sagt Litscher. «Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ist eine Flächenerweiterung von rund 2000 Quadratmetern angedacht. Dies entspricht einer Erweiterung des gesamten Schwimmbadareals um etwa 40 Prozent.»

Teilzonenplan ist nötig

Für die Umnutzung des Landwirtschaftslandes als Teil des Schwimmbads muss ein Teilzonenplan ausgearbeitet werden. Michael Litscher betont, dass dies in keinem Zusammenhang stehe mit der Ortsplanungsrevision und der damit verbundenen Auszonung von 4,4 Hektaren Bauland. Er rechnet damit, dass im Jahr 2020 oder 2021 ein konkretes Bauprojekt vorliegen wird. «Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Jahreszeit das Projekt realisiert werden soll, muss noch abgeklärt werden», so Litscher. Auch sei noch nicht sicher, ob der Ausbau in Etappen oder in einem Wisch erledigt werden soll.

Weil die Kosten für das Vorhaben voraussichtlich über 200000 Franken liegen werden, wird das Volk im Rahmen eines obligatorischen Referendums noch darüber abstimmen können.

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