Mehr Schwerverletzte auf Ausserrhoder Strassen

Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf Ausserrhoder Strassen mehr Verkehrsunfälle. Die Anzahl der Straftaten ist rückläufig.

Martina Brassel
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Trogen. Im Bereich der Kriminalität gibt es Positives zu berichten. Insgesamt ging in Ausserrhoden die Anzahl der verübten Straftaten auf 2851 zurück, was einer Abnahme von rund zehn Prozent entspricht. Einzig in den Bereichen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie bei den Fahrzeug-Einbruchdiebstählen wurde eine Zunahme verzeichnet. Die Aufklärungsquote liegt bei 61 Prozent.

Weniger positiv präsentiert sich die Verkehrsunfallstatistik: mehr Unfälle, mehr verletzte und schwerverletzte Personen, höhere Schadenssummen – und zwei Todesopfer. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr auf Ausserrhoder Strassen 157 Personen (2009: 144) verletzt, 45 davon schwer (2009: 29). Wie bereits im Jahr 2009 starben zwei Menschen im Strassenverkehr: Ein 38jähriger Motorradlenker bei einem Selbstunfall, ein 77jähriger Autofahrer bei einem Zusammenstoss mit den Appenzeller Bahnen.

37 Prozent der insgesamt 334 Verkehrsunfälle (2009: 316) waren Selbstunfälle, ein Viertel der Lenker sassen dabei alkoholisiert am Steuer. Hauptgründe für die zahlreichen Unfälle sind laut Polizeikommandant Reto Cavelti nichtangepasste Geschwindigkeiten, Vortrittsmissachtungen und Fahren unter Alkoholeinfluss.

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