Mehr Schlaf für Jugendliche

NECKERTAL. Obwohl sie eigentlich neun Stunden Schlaf bräuchten, damit ihr Organismus richtig funktionieren kann, schlafen Jugendliche im Durchschnitt etwas weniger als acht Stunden pro Nacht. «Die Nutzung von neuen Medien hängt mit diesem Schlafmangel zusammen.

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NECKERTAL. Obwohl sie eigentlich neun Stunden Schlaf bräuchten, damit ihr Organismus richtig funktionieren kann, schlafen Jugendliche im Durchschnitt etwas weniger als acht Stunden pro Nacht. «Die Nutzung von neuen Medien hängt mit diesem Schlafmangel zusammen. Tatsächlich aktiviert das Lichtspektrum der Bildschirme das Gehirn, hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin und verzögert somit das Einschlafen», heisst es in einer Mitteilung der Schulsozialarbeit der Schule Oberes Neckertal und Neckertal. Der Schlafmangel hat Folgen: Verminderung der Konzentrationsfähigkeit, Tagesschläfrigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität und auf längere Dauer sinkende Schulleistungen. Die Zeit des Zubettgehens sollte sich zwischen 21 und 22 Uhr bewegen. Das Nutzen von Bildschirmen sollte in der Stunde vor der Schlafenszeit vermieden werden. Mögliche Alternativen sind Gesellschaftsspiele, Diskutieren, Lesen und Zeichnen. Die Schulsozialarbeit empfiehlt folgendes Ritual: Eine Stunde vor dem Zubettgehen werden alle tragbaren Medien in einen Korb gelegt, der sich in einem Gemeinschaftsraum befindet. (pd/aru)

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