Mehr Junge für den Dienst begeistern

EBNAT-KAPPEL. Nach 21 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst für Ebnat-Kappel war dies nun Ihre letzte Übung. Welche Erinnerungen bleiben Ihnen nach dieser langen Zeit?

Stefan Feuerstein
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EBNAT-KAPPEL. Nach 21 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst für Ebnat-Kappel war dies nun Ihre letzte Übung. Welche Erinnerungen bleiben Ihnen nach dieser langen Zeit?

Daniel Schatzmann: «Wenn ich an meine Zeit bei der Feuerwehr zurückdenke, denke ich vor allem an Freundschaft und Kameradschaft. Natürlich gab es bei den Einsätzen auch einige tragische und dadurch besonders eindrückliche Momente, die positiven überwiegen aber stark.»

Zahlreiche Technologien machten in den letzten Jahren riesige Fortschritte. Inwiefern bemerkten Sie dies bei der Feuerwehr?

Schatzmann: «Bei Feuerwehreinsätzen hat sich eigentlich wenig geändert. Betrachtet man jedoch die Ausrüstung, so fallen einem deutliche Unterschiede auf – die Materialen haben sich beispielsweise stark verbessert. In Zukunft dürfte sich durch neue Technologien aber doch noch einiges verändern.»

Bei der Übung vom Donnerstag lief alles rund. Was braucht die Feuerwehr Ebnat-Kappel aus Ihrer Sicht, damit dies auch in Zukunft so bleiben wird?

Schatzmann: Grundsätzlich geht es der Feuerwehr Ebnat-Kappel sehr gut, sie zählt viele motivierte Leute. Leider wurde es in den vergangenen Jahren aber immer schwieriger, einen starken Nachwuchs auszubilden. Die grösste Herausforderung für die Feuerwehr liegt deswegen wohl darin, in Zukunft wieder mehr Junge für diesen Dienst an der Gesellschaft zu begeistern.

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