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Mehr Geld für Studenten

Am 31. Oktober beschäftigt sich der Kantonsrat mit der Totalrevision des Stipendiengesetzes. Geplant ist unter anderem eine Erhöhung der Ausbildungsbeiträge.
Jesko Calderara
Der Höchstansatz für ein Stipendium an einer Universität soll auf 16 000 Franken pro Jahr erhöht werden. (Bild: Gaetan Bally/KEY)

Der Höchstansatz für ein Stipendium an einer Universität soll auf 16 000 Franken pro Jahr erhöht werden. (Bild: Gaetan Bally/KEY)

Personen in Ausbildung sollen in Appenzell Ausserrhoden höhere Stipendien erhalten. Dies sieht die Totalrevision des Stipendiengesetzes vor. Demnach steigen die Höchstansätze für Ausbildungen an Mittel- und Berufsschulen auf 12 000 Franken pro Jahr. 16 000 Franken erhalten Studierende an Universitäten und Fachhochschulen. Heute bekommen Ledige maximal 10 000 Franken und Verheiratete 12 000 Franken. Der Kantonsrat wird sich an seiner nächsten Sitzung am 31. Oktober in erster Lesung mit der Vorlage beschäftigen. Ebenfalls höchstens 16 000 Franken kann eine anspruchsberechtigte Person künftig pro Jahr als Studiendarlehen erhalten. Heute sind es 6000 Franken weniger. In diesem Zusammenhang ist noch eine weitere Änderung geplant. Die Obergrenze für das Gesamtdarlehen wurde über alle Ausbildungsstufen- und -jahre hinweg auf 64 000 Franken erhöht.

Aufgrund einer Kompetenzverschiebung wird zudem die Stipendienkommission aufgelöst. Als weitere Neuerung ist eine Alterslimite vorgesehen. Wer älter als 40 Jahre ist und eine Ausbildung beginnt, kann kein Stipendium, sondern nur noch ein Darlehen beantragen. In seinem Antrag nennt der Regierungsrat verschiedene Gründe für den Handlungsbedarf. Unter anderem habe sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld verändert. Er erwähnt beispielsweise die gestiegene Mobilität, die Forderung nach lebenslangem Lernen und der Trend zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen. Revisionsbedarf ergibt sich auch aus dem Beitritt Ausserrhodens zum Stipendien-Konkordat. Die Mehrkosten der Revision beziffert die Regierung auf 400 000 Franken jährlich.

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