Mehr Geld für Fachvorträge

An der Hauptversammlung des Verbands Curaviva Appenzellerland gab das Budget zu reden. Künftig soll mehr Geld in die Öffentlichkeitsarbeit fliessen.

Karin Erni
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Der aktuelle Vorstand des Verbands Curaviva Appenzellerland: Walter Harzenetter, Dieter Geuter, Joel Vautier, Präsident Christoph Fuhrer, Martina Roos und Andreas Spitz. (Bild: ker)

Der aktuelle Vorstand des Verbands Curaviva Appenzellerland: Walter Harzenetter, Dieter Geuter, Joel Vautier, Präsident Christoph Fuhrer, Martina Roos und Andreas Spitz. (Bild: ker)

WALDSTATT. Über 40 Mitglieder und Gäste fanden sich gestern im Seniorenheim Bad Säntisblick zur Hauptversammlung des Verbands Curaviva Appenzellerland ein. Auf der Traktandenliste standen unter anderem Ersatzwahlen in den Vorstand. Kathrin Hörler, Ausbildungsverantwortliche der Stiftung Waldheim, und Andreas Büchler, ehemaliger Geschäftsführer der Stiftung Altersbetreuung Herisau, traten aus dem Vorstand zurück. Als Ersatz stellten sich Dieter Geuter und Andreas Spitz zur Verfügung. Geuter leitet seit 14 Jahren das Alterswohnheim Walzenhausen. Andreas Spitz ist neuer Geschäftsführer der Stiftung Altersbetreuung Herisau. Der gelernte Pfleger hat seit 27 Jahren verschiedene Heimleitungen inne. Beide Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

«Herausforderndes Jahr»

Christoph Fuhrer blickte auf sein erstes Amtsjahr als Präsident zurück. Es sei ein herausforderndes Jahr gewesen. «Die Implementierung und Umsetzung der neuen Pflegefinanzierung hat mir einige schlaflose Nächte bereitet.» Eine anschliessende Umfrage unter den anwesenden Mitgliedern ergab, dass die Neuerungen von den Bewohnern der Institutionen fast ausschliesslich gut aufgenommen worden sind. Einige Mitglieder berichteten gar von positiven Reaktionen. Fuhrer führte dies auf die gute Informationspolitik und die vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Kanton zurück.

Verlust wegen Vorträgen

Die Rechnung 2015 schliesst bei einem Gesamtertrag von rund 60 000 Franken und einem Gesamtaufwand von rund 64 000 mit einem Verlust von gut 4000 Franken. Dieser war wegen der Finanzierung zweier Fachvorträge in Teufen entstanden. Urban Büsser, Heimleiter der Risi in Schwellbrunn, brachte den Antrag vor, das Budget 2016 zu erhöhen, damit in diesem Herbst wieder ein Fachvortrag stattfinden könne. Die Rückmeldungen auf die Anlässe seien stets positiv gewesen und böten eine gute Möglichkeit, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Dem Antrag wurde zugestimmt.

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