Materialtransport erfolgt mit Heli

Diese Woche wurde mit dem Bau des Reservoir Hotteien begonnen. Die Arbeiten an der Hauptleitung im Gebiet werden nächste Woche in Angriff genommen.

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Da das Gebiet Hänis-Hotteien (Nesslau) nur schwer zugänglich ist, wird das Baumaterial für das Reservoir mit dem Helikopter geliefert. (Bild: pd)

Da das Gebiet Hänis-Hotteien (Nesslau) nur schwer zugänglich ist, wird das Baumaterial für das Reservoir mit dem Helikopter geliefert. (Bild: pd)

NESSLAU. Was lange währt, wird endlich gut: Letzte Woche haben die Bauarbeiten zum Neubau Reservoir Hotteien (Wasserversorgung Bühl-Rietbach) begonnen, schreibt die Dorfkorporation Nesslau in einer Medienmitteilung. In der kommenden Woche wird das letzte Teilstück der Hauptleitung im Bereich Hänis-Hotteien in Angriff genommen. So Petrus will, können zur Saisoneröffnung auf dem Rietbach die Wasserversorgungsanlagen in Betrieb genommen werden. Die Zeiten, in welchen im Rietbach während des Winters Wasser gespart werden musste, gehören dann endlich der Vergangenheit an. Somit ist auch in diesem Gebiet gewährleistet, dass bei einem Brand genügend Wasser zur Verfügung steht. Der Reservoirbau auf Hotteien stellt Planer, Handwerker und Bauherr vor ausserordentliche Herausforderungen. Es führt lediglich eine steile und unwegsame Güterstrasse aus dem Steintal auf Hotteien. Auf dieser Zufahrt können lediglich Personen- und kleine Materialtransporte erfolgen. Fünfundneunzig Prozent der Baumaterialien und Gerätschaften müssen per Helikoptertransport auf Hotteien geflogen werden. Es ist demzufolge in den nächsten zwei Monaten mit vermehrten Heliflügen zu rechnen.

Da die Zeit vor dem Wintereinbruch knapp wird, hat sich die Dorfkorporation in Zusammenarbeit mit dem Planer und den entsprechenden Unternehmern entschieden, das Reservoir im Betonelementbau zu erstellen. Die Kalenderwoche 39 vom 23. bis 27. September wird, wenn das Wetter mitspielt, das Highlight des Reservoirbaus sein. Dann werden die Fertigelemente mit dem Heli auf die Bodenplatte versetzt, die Zwischenräume ausbetoniert sowie die Decke gegossen. In zwei bis drei Tagen wird so der Rohbau des Reservoirs stehen. (pd)