Massive Mehrkosten in Waldstatt

WALDSTATT. Der Gemeinderat Waldstatt hat eine Reihe von Nachtragskrediten bewilligt. Damit werden Kostenüberschreitungen bei diversen Budgetposten gedeckt, welche beim im September 2012 verfügten Ausgabenstop vorgesehen worden waren. Dies teilt die Gemeindekanzlei mit.

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WALDSTATT. Der Gemeinderat Waldstatt hat eine Reihe von Nachtragskrediten bewilligt. Damit werden Kostenüberschreitungen bei diversen Budgetposten gedeckt, welche beim im September 2012 verfügten Ausgabenstop vorgesehen worden waren. Dies teilt die Gemeindekanzlei mit.

Grosser Brocken im Sozialen

Im Konto Winterdienst konnte der «äusserst optimistisch» budgetierte Betrag von 70 000 Franken auch trotz der vorgenommenen Einschränkungen nicht eingehalten werden. Es musste ein Nachtragskredit von rund 42 000 Franken gesprochen werden. Ebenfalls fielen die Aufwendungen im Konto Wasser, Energie und Heizmaterial im MZG um gut 8000 Franken höher aus. Weiter konnten die budgetierten Zahlen im Ressort Soziales nicht eingehalten werden. So mussten Nachtragskredite über insgesamt 253 000 Franken gesprochen werden. Sämtliche Ausgaben seien entweder gesetzlich zwingend oder betrieblich notwendig gewesen und konnten trotz restriktiver Ausgabepolitik nicht verhindert werden, wird mitgeteilt.

Aufgrund der Einführung des neuen Programms NSP in der Einwohnerkontrolle und in der Finanzbuchhaltung mussten neben den normalen Arbeiten Mehraufwendungen infolge Datenübernahme in Kauf genommen werden. Diese wurden teils mit einer temporären Personalaufstockung und teils mit Überstunden aufgefangen. Dies verursachte einen Mehraufwand im Konto Besoldungen von knapp 10 000 Franken. Zudem mussten zwei neue Mitarbeitende in den Bereichen Finanzen und Grundbuchamt gesucht werden, was Mehrkosten im Konto Inserate von gut 6000 Franken verursachte.

Über Fonds auffangen

Im Ressort Umwelt sind in einigen Konten ebenfalls Mehrausgaben zu verzeichnen, welche aber auf die laufende Rechnung keinen Einfluss haben, da diese Mehraufwendungen über die jeweiligen Fonds aufgefangen werden. Weiter mussten im Konto Musikschule höhere Kosten von 27 000 Franken zur Kenntnis genommen werden.

Ausführliche Begründungen zu den einzelnen Ausgabe- und Einnahmen-Konti folgen im Rahmen der Abstimmung zur Rechnung 2012 im Rechnungsbüchlein. (gk)