Martin Roth erstmals als Eidgenosse im Einsatz

Am eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug erlebte Martin Roth mit dem Kranzgewinn seinen bisherigen sportlichen Höhepunkt. Auf der Wolzenalp ob Krummenau holte der Ausserrhoder nun den fünften Schlussrang.

Thomas Mock
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Daniel Bösch (oben) schlug Martin Roth zum Auftakt des Schwingfest. (Bild: Lorenz Reifler.)

Daniel Bösch (oben) schlug Martin Roth zum Auftakt des Schwingfest. (Bild: Lorenz Reifler.)

Nach den feierlichen Empfängen der drei Appenzeller Eidgenossen, hiess es am Sonntag bereits wieder ernst. Die kleine Appenzeller Truppe wurde von Neu-Eidgenosse Martin Roth angeführt. Entsprechend gespannt durfte man auf seinen Auftritt sein, auch wenn es im Herbst vermehrt um trainingsmässige Wettkämpfe geht als um Sieg und Ehre. Vom restlichen Teilnehmerfeld war mit Daniel Bösch ein weiterer Eidgenosse gemeldet. Nicht erstaunlich also, dass es bereits im ersten Aufeinandertreffen zum Duell der beide Kranzgewinner von Zug kam.

In diesem Gang behielt Bösch die Oberhand und zog auch in den folgenden Gängen auf und davon. Roth seinerseits erholte sich von seiner Niederlage mit drei aufeinanderfolgenden Siegen, ehe er etwas überraschend gegen den Kranzschwinger Rico Baumann ein zweites Mal den Kürzeren ziehen musste. Entsprechend geriet auch der Schlussgang ausser Reichweite. Mit einem abschliessenden Sieg sicherte sich Roth aber dennoch als bester Appenzeller den fünften Schlussrang.

Schläpfer mit Aufholjagd

Mit Markus Schläpfer sicherten sich die Appenzeller eine zweite Auszeichnung. Allerdings verlief die erste Wettkampfhälfte für Schläpfer weit weniger erfolgreich als gewünscht. So musste er sich nach drei Gängen erstmal mit einer Niederlage und zwei Punkteteilungen zufriedengeben. Im Anschluss verliefen dann aber auch seine Gänge eher nach Wunsch und mit drei abschliessenden Siegen gelang ihm auch wieder der Anschluss an die Spitze. Am Ende resultierte für den Vorderländer der erfreuliche achte Schlussrang. D

en restlichen Appenzellern tat die Höhenluft indes etwas weniger gut, wobei sie die angestrebten Auszeichnungsränge, wenn auch knapp, verpassten. Einen Start-Ziel-Sieg feierte wie eingangs erwähnt der zweite Eidgenosse Daniel Bösch. Mit sechs Siegen und dem Punktemaximum wurde Bösch seiner Favoritenrolle gerecht. Im Schlussgang reüssierte er gegen Rico Baumann, welcher im fünften noch Martin Roth zu bezwingen vermochte, bereits nach rund eineinhalb Minuten. Für Bösch war es vor rund 1200 Zuschauerinnen und Zuschauer der zweite Sieg auf der Wolzenalp.