Marketing für «Laader Gnössli»

Das erste Jahr hat die im Juli 2013 gegründete IG Laad hinter sich. An der Hauptversammlung am vergangenen Montag erläuterte Präsident Felix Bischofberger das Erreichte und die diversen Projekte, die in Zukunft anstehen.

Michael Hug
Drucken
Drei der Vorstandsmitglieder der IG Laad (v. l.): Felix Bischofberger, Ursula Forrer und Kilian Looser. (Bild: Michael Hug)

Drei der Vorstandsmitglieder der IG Laad (v. l.): Felix Bischofberger, Ursula Forrer und Kilian Looser. (Bild: Michael Hug)

LAAD/NESSLAU. Nicht überwältigend, aber doch bemerkenswert war der Aufmarsch der Mitglieder und Interessierten der vor einem guten Jahr aus der Taufe gehobenen Interessengemeinschaft Laad (IG Laad). Etwas enttäuscht zeigten sich die Mitglieder des Vorstands schon, hätte doch das Geraune im Hintergrund und die Gerüchteküche etwas mehr Mitmachende und Mitdenkende erwarten lassen. Es waren rund ein Dutzend Personen, die meisten Einwohnende der Laad, ins Partystübli gekommen. Darunter Kilian Looser, Gemeindepräsident von Nesslau, als Kassier der IG und Daniela Veya-Abderhalden als Vertreterin von Nesslau Tourismus.

Rückblick

Präsident der IG ist Felix Bischofberger, CVP-Kantonsrat aus Altenrhein und Mitbesitzer der Sägerei Laad. In seinem Jahresbericht blickte er auf das Erreichte im ersten Jahr der IG zurück. Demnach sei der Prospekt für die «Laader Gnössli» – Lebensmittel und Leckereien aus der Laad – auf gutem Weg. Weil so viele Anbieter daran beteiligt seien, brauche dies seine Zeit. Auch Zeit brauche die Wegbereitung bzw. die Finanzierung der Projekte, die sich die IG in ihre Agenda geschrieben habe. Bischofberger: «Wir haben uns mit Toggenburg Tourismus an einen runden Tisch gesetzt. Dies, weil man beim Kanton im Amt für Wirtschaft mitteilte, dass wir mit kleinen Einzelprojekten keine Chance haben. Weil es vielen Projekten wie dem Naturpark Neckertal oder dem Baumwipfelpfad Mogelsberg ähnlich ergeht, waren auch diese Vertreter an diesem runden Tisch.»

Ausblick

In diesem Gremium, so Bischofberger weiter, werden nun die Projekte weiter bearbeitet, dabei ginge es letztlich um die finanzielle Unterstützung vom Kanton. Vizepräsidentin und Wirtin im «Buurebeizli Dergeten» Esther Stauffacher berichtete vom Teilprojekt Rundumwege. Demnach sei es vielen Wanderern oder Besuchenden der Laad ein Bedürfnis, die Gegend auf Rundwegen zu erkunden. Stauffacher: «Ich habe mich umgesehen und Ideen zu Rundwegen aufgezeichnet. Dabei wurde mir klar, dass es früher noch Wege gab, die zum Teil längst vergessen sind.» Jetzt müsse man abklären, welche Wege man reaktivieren will, welche Wege begangen werden können oder überhaupt begangen werden dürfen.

Überraschender Rücktritt

Präsident Bischofberger berichtete im weiteren vom überraschenden Rücktritt der Vorstandsmitglieder Reto Zingg und Samuel Häne nach nur einem Jahr. Ersterer war Beisitzer und letzterer Aktuar. Häne ist zudem Mitarbeiter in Zinggs Beratungsbüro Ökoberatungen Reto Zingg GmbH in Ebnat-Kappel. Der nicht anwesende Zingg begründete seinen Rücktritt gemäss den Worten Bischofbergers mit Interessenkonflikten. Somit verbleiben im Vorstand fünf Mitglieder, was statutengemäss sei, so der Präsident. Es sind dies nebst Felix Bischofberger (Präsident), Esther Stauffacher (Vizepräsidentin), Kilian Looser (Kassier), Ursula Forrer (Tagesaktuarin) und Emil Rutz (Beisitzer).

Aktuelle Nachrichten