Marder im Dach, was nun?

Zuerst sollte der Schadenort untersucht werden, sei dies nun ein Schuppen, ein Unterdach oder ein Estrich. Sind es tatsächlich Marder oder doch Mäuse, Katzen, Siebenschläfer? Ein Fachmann kann einem hier helfen. Als nächstes gilt es, den Zugang des Marders unpassierbar zu machen.

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Zuerst sollte der Schadenort untersucht werden, sei dies nun ein Schuppen, ein Unterdach oder ein Estrich. Sind es tatsächlich Marder oder doch Mäuse, Katzen, Siebenschläfer? Ein Fachmann kann einem hier helfen. Als nächstes gilt es, den Zugang des Marders unpassierbar zu machen. Absperrmassnahmen sind bei Marderschäden in Gebäuden am effektivsten. Weniger wirksam ist es, Marder zu vergrämen, beispielsweise mit akustischen Signalen oder Geruchsstoffen. Denn auch wenn der Marder nicht mehr kommt, wird früher oder später ein anderer in den noch vorhandenen Unterschlupf einziehen – wer legt sich schon nicht gerne in ein gemachtes Bett. Aus demselben Grund ist es auf Dauer wenig wirksam einen Marder zu fangen und diesen dann zu töten – was während der Jungtier-Aufzucht (Februar bis September) nur in Ausnahmefällen und mit Bewilligung des Wildhüters erlaubt ist. Zu dieser Zeit sind Jungtiere auf ihre Eltern angewiesen und würden sonst kläglich verenden. (mgi)

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