Märchen für IBK-Preis nominiert

Das Ausserrhoder Projekt «Märchen – Schlüssel zum Leben» von Kurt Fröhlich vom Theater Fährbetrieb in Herisau wurde für den fünften internationalen IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention nominiert.

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BÜHLER. Aus 48 eingereichten Schweizer Projekten wurde «Märchen – Schlüssel zum Leben» als eines von fünf Schweizer Präventionsprojekten für den IBK-Preis der Internationalen Bodensee- Konferenz nominiert. Das Ausserrhoder Präventionsprojekt führt Kurt Fröhlich vom Theater Fährbetrieb in Herisau im Auftrag der Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden an Kindergärten und Schulklassen durch.

Wie die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden in einer Medienmitteilung schreibt, sei das Projekt bisher in 119 Kindergärten und Unterstufenklassen in Appenzell Ausserrhoden umgesetzt worden.

Spezielle Lehrmittel

In der ersten Phase sollen Kindergärtnerinnen, Lehrer und Angehörige motiviert werden, wieder vermehrt Märchen zu erzählen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, würden die Lehrpersonen die jeden Monat zugeschickten Märchen erzählen, nachdem zu Beginn ein Märchenerzähler die teilnehmenden Klassen besucht habe. In einer zweiten Stufe werde der Lehrperson ein speziell entwickeltes Lehrmittel zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe die Kinder Handpuppen basteln und ein Spiel einüben könnten.

Märchen als Prävention

Märchen zeigen auf einfachste Art und Weise Alternativen auf. Wenn sich ein Mensch in einer Krise an ein Märchen erinnere, welches er vor langer Zeit erzählt bekommen habe, dann könne dies zur Bewältigung der schwierigen Lebensphase beitragen.

Das fünfte IBK-Symposium findet am Dienstag, 23. April, in Bregenz statt. (pd)

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