Männerriege auf Turnfahrt in Zürich

Wie immer am Bettag war bei den Nesslauer Männerturnern die Turnfahrt angesagt. Trotz schlechtem Wetterbericht trafen sich elf wanderfreudige Mitglieder der Männerriege Nesslau am Bettag am Bahnhof und fuhren anschliessend mit dem Zug nach Zürich.

Hansruedi Rohner
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Für die Mitglieder der Männerriege Nesslau ging es mit der Standseilbahn zum Rigiblick. (Bild: pd)

Für die Mitglieder der Männerriege Nesslau ging es mit der Standseilbahn zum Rigiblick. (Bild: pd)

Wie immer am Bettag war bei den Nesslauer Männerturnern die Turnfahrt angesagt.

Trotz schlechtem Wetterbericht trafen sich elf wanderfreudige Mitglieder der Männerriege Nesslau am Bettag am Bahnhof und fuhren anschliessend mit dem Zug nach Zürich. Mit Tram und Standseilbahn meisterten wir die ersten Höhenmeter auf den Zürichberg. Von nun an wurden unsere Wanderschuhe strapaziert. In gemächlichem Tempo marschierten wir durch die schönen Wälder, die unseren Weg säumten, in Richtung Zoo. Nach einer guten Stunde gab es den ersten Halt bei Geeren. Doch kaum hatten wir unseren Frühschoppen bestellt, wurden wir in unserer Ruhe schon wieder gestört. Unser Präsident hat uns zum Sport gerufen. Uns wurde nämlich eine neue Sportart vorgestellt. «Fives» heisst dieses uns bis anhin unbekannte Spiel. Es ist ähnlich wie Squash, der Ball wird aber nur mit den Händen geschlagen. Selbstverständlich werden dazu Handschuhe getragen. Es hat sich dann gezeigt, dass es ein schnelles, für uns in die Jahre gekommenen Männerriegler eher zu schnelles Spiel ist. Reaktion und Schnelligkeit ist halt nicht konservierbar. Aber Spass am Spiel hatten wir trotzdem. In der Zwischenzeit wurde der Grill beheizt, und die hungrige Wanderschar packte die mitgebrachten Grilladen aus. Schon bald mussten wir auf Geheiss unseres Wanderleiters weiter. Nächstes Ziel war nun Zollikerberg. Von dort fuhren wir mit der Bahn nach Forch, um uns sofort auf den Weg zum Pfannenstiel zu begeben. Auf halbem Weg dahin trafen wir tatsächlich auf eine Imbissbude, wo wir unser fast glühendes Schuhwerk und die durstigen Kehlen abkühlen konnten. Inzwischen hatte sich auch die Sonne zum Arbeiten entschieden, und somit hatten wir ein kühles Bier verdient.

Nun folgte noch ein kurzer Aufstieg zum Pfannenstiel. Einige genossen dort auf dem Turm die tolle Aussicht, der Rest ruhte sich am Fusse des Eisenbauwerkes aus. Nach kurzem Abstieg war bei einigen der Magen am Knurren, und wir machten Zvierihalt. Wurstsalate, Rauchfleisch und Schnippo stillten unseren Hunger. Auch der schönste Ausflug neigt sich dem Ende zu, und mit dem Bus und der Bahn kehrten wir ins Toggenburg zurück.