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LUTZENBERG: Abschied vom Glücksfall

Gestern wurden im Rehabilitationszentrum gleich zwei Ereignisse gefeiert: die Eröffnung des Neubaus und die Stabübergabe der Zentrumsleitung.
Patrik Kobler
Symbolische Schlüsselübergabe im Rehabilitationszentrum Lutzenberg: die neue Zentrumsleiterin Monica Sittaro, der Vorgänger Peter Gut, die St. Galler Regierungsrätin Heidi Hanselmann und Gregor Sinkovec vom Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen. (Bild: Patrik Kobler)

Symbolische Schlüsselübergabe im Rehabilitationszentrum Lutzenberg: die neue Zentrumsleiterin Monica Sittaro, der Vorgänger Peter Gut, die St. Galler Regierungsrätin Heidi Hanselmann und Gregor Sinkovec vom Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen. (Bild: Patrik Kobler)

Patrik Kobler

patrik.kobler@appenzellerzeitung.ch

Ein Jahr nach dem Baustart konnte gestern im Rehabilitationszentrum Lutzenberg der rund vier Millionen Franken teurer Neubau für die Werkstatt und den Produktionsbetrieb eröffnet werden. Nicht weniger als vier Regierungsmitglieder nahmen an diesem Anlass teil: Heidi Hanselmann (SG), Präsidentin der Aufsichts- und Betriebskommission, Matthias Weishaupt (AR), Antonia Fässler (AI) und Ernst Landolt (SH). Das Zentrum ist mit 30 Rehabilitationsplätzen eine der grössten stationären Suchttherapieeinrichtungen in der Schweiz. Trägerschaft der Institution bilden die Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Thurgau, Schaffhausen und Glarus zusammen mit dem Fürstentum Liechtenstein. Sowohl Heidi Hanselmann als auch Matthias Weishaupt bescheinigten dem Rehabilitationszentrum erfolgreich zu arbeiten. Die Rückfallquote der Klientinnen und Klienten sei gering. Ein Schlüssel für diesen Erfolg sei die Arbeit, sagte Weishaupt. Die Klientinnen und Klienten könnten einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen, eine Lehre machen und so lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Eine entsprechend wichtige Bedeutung kommt dem Neubau zu. Er soll dazu beitragen, das Rehabilitationszentrum weiterzuentwickeln.

Diese Weiterentwicklung nicht mehr an vorderster Front mitverfolgen wird Peter Gut. Nach 18 Jahren hat er gestern die Zentrumsleitung an seine Nachfolgerin Monica Sittaro übergeben. Heidi Hanselmann bezeichnete Peter Gut als «Glücksfall». Sie habe immer gestaunt, wie er alles unter einen Hut gebracht und stets die Ruhe bewahrt habe. Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte mit einem Schlüssel aus Appenzeller Biber.

Anschliessend konnte der Neubau in Anwesenheit von Architekt Jürg Niggli besichtigt werden. Waren die Arbeitsräume bislang auf dem Areal verteilt und eher klein, werden sie nun in einem hellen und grosszügigen Gebäude zusammengefasst. Gebaut wurde es nach Minergie-Eco-Standard. Wie Niggli ausführte, könnte er später mit einem zusätzlichen Stockwerk für eine Wohngruppe ausgebaut werden. Aber nicht nur der Neubau konnte besichtigt werden, ausnahmsweise standen den Besuchern alle Türen im Rehabilitationszentrum offen.

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