Lustige Musikreise ins Welschland

Die Musikgesellschaft Mogelsberg machte sich auf eine Reise. Am Samstagmorgen, für die einen Mitglieder sehr früh, fuhren wir plangemäss mit dem Car von Mogelsberg los in Richtung Wil.

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Die Musikgesellschaft Mogelsberg machte sich auf eine Reise.

Am Samstagmorgen, für die einen Mitglieder sehr früh, fuhren wir plangemäss mit dem Car von Mogelsberg los in Richtung Wil. Noch bevor wir auf der Autobahn waren, wurde der Kühlschrank im Car beansprucht und reger Betrieb und Geschwätz war im Gange. Um acht Uhr hielt der Reisebus in Brunegg damit wir uns mit Kaffee und Gipfeli stärken konnten, so dass auch die Letzten wach wurden.

Städtli Gruyères bezauberte

Die Weiterfahrt via Bern führte uns für einen kleinen Zwischenhalt in das kleine Städtli Gruyères. Dort standen die nächsten drei Stunden zur freien Verfügung. Einige von uns sahen die Kirche und das Schloss an, wobei ausgerechnet an diesem Samstag und genau um diese Zeit das Schloss für die Öffentlichkeit geschlossen war. Aus diesem Grund entschieden sich viele Musikanten für einen Einkehr in einem der vielen gemütlichen Restaurants und genossen das Wetter. Mit knurrendem Magen begaben wir uns ins Speiselokal Fleur de Lys, wo wir Aelplermaccheroni und zum Dessert ein grosses Caramelköpfli zu Munde führten.

Auf dem Moléson

Gut gestärkt verabschiedeten wir uns vom idyllischen Gruyères. Weiter fuhren wir zur Talstation vom Moléson. Zuerst führte uns eine Standseilbahn, die sogenannte Funiculaire, zur Mittelstation. Dort stiegen wir in eine Luftseilbahn um. Auf dem Gipfel angekommen, genossen wir die tolle Aussicht in die umliegenden Berge und Hügel.

Einige Mitglieder nahmen eine kurze Wanderung von der Mittelstation zurück zur Talstation unter die Füsse. Dort wartete der Fun-Park auf uns. Rodelbahn, Trottinett, Bergkarts und Minigolfanlage wurden von uns in Beschlag genommen. Nicht alle haben diese Attraktionen unverletzt überstanden. Einige Schrammen und blaue Flecken sogar eine kaputte Hose waren die Bilanz. Wir verliessen diesen gefährlichen Ort und bezogen erschöpft unsere Zimmer im Hotel Lavaux in Cully. Bis zum Nachtessen hatten wir noch einmal etwas freie Zeit zu Verfügung.

Mit und ohne im Genfersee

Da das Wetter so traumhaft warm war, wagten sich doch einige in den Genfersee, egal ob sie die Badehosen dabei hatten oder nicht. Auf der Dachterrasse mit Lounges hatten wir eine tolle Aussicht auf den Genfersee. Nach und nach sammelten sich die Mitglieder der Musik auf einen Apéro auf der Terrasse. Bald war es Zeit fürs Nachtessen im Untergrund des Hotels.

Der Hotelmanager begrüsste uns persönlich und kündigte uns einen jungen, begabten Cellospieler an. Sehr virtuos war seine Darbietung. Das Essen war sehr fein, doch einige von uns hätten bestimmt noch etwas mehr genommen. Wir nutzten den schönen Herbstabend um noch einmal auf der Terrasse oben ein paar gemütliche Stunden in geselliger Runde zu geniessen.

Auf der «Route Gourmand»

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Montreux. Dort befanden wir uns beim Start der «Route Gourmande», jeder und jede Teilnehmerin fasste ein Täschli mit einem Weinglas drin. Dann marschierten wir los. Die «Route Gourmand» führte uns von Posten zu Posten wo verschiedene Winzer ihren Wein zum Degustieren bereit stellten.

Nebst dem Wein gab es an sechs Posten auch verschiedene Köstlichkeiten zu Essen. Unterwegs hielten wir immer mal wieder an, um die wunderschöne Umgebung zu betrachten.

An einem der Posten versuchten sich einige Bläser im Alphorn spielen und zeigten wahres Talent. Mit vollem Bauch stiegen wir in unseren Car ein, der uns nach einem kurzen Znachthalt unbeschadet wieder in Mogelsberg absetzte.

Balz Rohrer