LÜTISBURG: Weiterbildung in Traumapädagogik

Franz Müller, Präsident der Verwaltungskommission, und Gesamtleiter Urs Gasser legten an der Mitgliederversammlung des Kinder-Dörfli Rechenschaft über ein positiv verlaufenes Jahr ab. Sparbemühungen haben zu einem guten Abschluss beigetragen.

Peter Jenni
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Unter der Leitung von Monika Hollenstein und Mitwirkung von Roland Ammann eröffnete die 1. Primarklasse die Mitgliederversammlung mit einem rassigen Percussion-Vortrag. (Bilder: Peter Jenni)

Unter der Leitung von Monika Hollenstein und Mitwirkung von Roland Ammann eröffnete die 1. Primarklasse die Mitgliederversammlung mit einem rassigen Percussion-Vortrag. (Bilder: Peter Jenni)

Peter Jenni

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Die Bestrebungen, welche Franz Müller, Präsident der Verwaltungskommission (VK) des Kinder-Dörfli Lütisburg, vor Jahresfrist angekündigt hatte, um die Schülerzahl zu erhöhen, waren erfolgreich. Die durchschnittliche Belegung konnte von 49 im Jahre 2015 auf 58 gesteigert werden, was sich positiv auf das Rechnungsergebnis auswirkte. Anstelle des budgetierten Defizits von 716 000 Franken resultierte ein Überschuss von rund 408 200 Franken, dies bei ei­nem Aufwand und Ertrag von 8,65 Millionen Franken. Nebst der höheren Schülerzahl hätten auch Sparbemühungen zum Erfolg beigetragen.

Beginn für eine gute Zukunft

Zur Mitgliederversammlung von Freitag, die von der 1. Primarklasse mit einem rassigen Percussion-Vortrag eröffnete wurde, konnte Franz Müller unter den Anwesenden auch die Mitglieder der VK begrüssen. Die Kinder freuten sich am Alltag mit Besuch der Schule und der pädagogisch ausgerichteten Schulhaltung, betonte er. Zudem attestierte er dem Gesamtleiter Urs Gasser einen umgänglichen Führungsstil. Weiter erwähnte Franz Müller die erfolgreich verlaufenen Nachbarschafts- und Pensioniertentreffen sowie das Dörfli-Fest, welches jeweils vor den Sommerferien stattfindet. Urs Gasser hob seinerseits das Ehemaligentreffen hervor, mit schönen Geschichten, erzählt von 20- bis 80-Jährigen, das wiederholt werden soll. Erfolgreich verlaufen sei auch der erste Adventsmarkt. Weiter informierte er über die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit dem Sonnenhof Ganterschwil, die gut angelaufen sei. Neu sei auch ein Mit­arbeiteraustausch vorgesehen. Ab Sommer werde eine Mädchenwohngruppe für soziales Lernen geführt. Dies für Schülerinnen, die schwierige Zeiten hinter sich haben. Urs Gasser betonte: «Das Kinder-Dörfli ist kein Abstellplatz sondern Beginn für eine gute Zukunft.»

Lehrplan 21 ab Sommer 2018

Das Kinder-Dörfli-Team sei motiviert und leiste sehr gute Arbeit, betonte Gasser. Im Sommer 2018 werde der Lehrplan 21 eingeführt. Bedenklich findet er, dass Kinder und Jugendliche immer später zugewiesen werden. Es sei schwierig, mit einem Neuntklässler innerhalb eines Jahres etwas zu schaffen und, bei einem solchen Fall wichtig, dem Schüler einen Lehrbeginn zu ermöglichen. Weiter machte er auf die Weiterbildung in Traumapädagogik aufmerksam, die seit letzten Herbst in Gang ist. Franz Müller und Urs Gasser bedankten sich bei allen, die am Wohlergehen des KinderDörfli beteiligt sind.

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