Lügen von gestern und heute

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Beba träumt von einer Karriere als Pianistin, arbeitet aber als Prostituierte. Nach dem Krieg in ihrer Heimat ist sie der Armut entflohen. Sie spart auf ein Klavier, fängt an, in einem Jazzclub aufzutreten.

Auch Isa, eine Studentin, träumt. Sie will die Welt verbessern und gerät in den Kreis linker Akti­visten. Zunehmend militanter unterstützen sie und ihre Genossen die Flüchtlingsbewegung.

Innensenator Ottens Utopien sind längst dem politischen Alltag gewichen. Unter Zugzwang lässt er ein illegales Flüchtlingscamp räumen, nicht ahnend, was ihn diese Entscheidung kosten wird. Ein Roman über die Sehnsucht nach dem Guten und Richtigen, über drei Menschen, die sich selbst behaupten müssen und staunend erkennen, wer sie eigentlich sind. Ursula Fricker ­erzählt lebendig, authentisch, ­aktuell von Flüchtlingen in einer Grossstadt.

Ursula Fricker: Lügen von gestern und heute, Verlag: dtv, 368 Seiten. Bibliothek Lichten­steig