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Lorenz Gmünder will junge Generation in die Innerrhoder Regierung bringen

Sowohl politisch, altersmässig als auch beruflich unterscheiden sich die drei Interessenten für das Innerrhoder Landammannamt. Alle haben geklärt, welchen Einfluss eine Wahl auf ihre bisherige Tätigkeit und Funktion hätte. Daniel Fässler tritt an der Landsgemeinde Ende April nicht mehr als Landammann an.
Roger Fuchs
Rechtsanwalt Lorenz Gmünder

Rechtsanwalt Lorenz Gmünder

Gestern hat der Gewerbeverband AI drei Interessenten am Landammannamt bekanntgegeben. Rechtsanwalt Lorenz Gmünder ist mit 33 Jahren der bis dato jüngste Kandidat. Doch er fühle sich qualifiziert für das Amt, sagt Gmünder. Er sei politisch sehr interessiert, kenne die Behörden gut und habe aufgrund seiner Ausbildung und Berufserfahrung breites juristisches Fachwissen, das er bisher in die Judikative des Kantons und künftig in die Regierung einbringen könne. «Jung ist auch ein Vorteil», sagt er weiter, und zählt auf: Man sei unabhängiger und selbst von Themen betroffen, welche die junge Generation beschäftigen, beispielsweise Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Lorenz Gmünder ist überzeugt, ein fortschrittlicher Landammann sein zu können, der nahe beim Volk ist. Nach der Tätigkeit am Bezirksgericht ist er seit 2016 Mitglied des Kantonsgerichts. Er gehört der CVP an. Bei einer Wahl würde er Partner in der bisherigen St.Galler Anwaltskanzlei bleiben.

Unternehmer Roland Dähler

Unternehmer Roland Dähler

Roland Dähler, der mit 57 Jahren bislang älteste Kandidierende sieht sich nicht einfach als Übergangs-Landammann. «Ich stelle mir einen Zeithorizont von 8 bis 10 Jahren vor», so der Chef der Optimatik AG Teufen. Das Unternehmen hat er 1990 übernommen, es zählt heute rund 35 Mitarbeitende. Dass er den Kanton kennt, gründet nicht zuletzt auf seinen langjährigen Engagements in der Feuerschaukommission und als Grossrat. Mit ihm als Landammann bekäme Innerrhoden eine bodenständige und ausgeglichene Person, sagt er und ergänzt, dass er Menschen nicht eingrenze. Einer Partei gehört er nicht an. Er habe auch nicht die Absicht, einer beizutreten. Er vertrete stets eine klare Meinung, allerdings themenbezogen. Mit seinen Teilhabern an der Firma konnte er bereits regeln, dass im Falle einer Wahl seine Ablösung schneller vonstatten geht, als ursprünglich vorgesehen.

Geschäftsführer Bruno Huber

Geschäftsführer Bruno Huber

Ein Lösung ins Auge fassen für den Fall der Fälle muss auch der 52-jährige Bruno Huber. Der Geschäftsführer der Regiobus AG würde sich als Landammann am bisherigen Arbeitsort aus dem operativen Geschäft zurückziehen und auf die Führung, also die strategische Ebene, fokussieren. Huber gehört wie Lorenz Gmünder der CVP an und ist ein Fan des Milizsystems, wie er sagt. Ein solches bedinge aber, dass sich Leute engagieren. Huber will dies vorleben und der Allgemeinheit mit seinem Engagement auch etwas zurückgeben als Dank dafür, dass er an einem so schönen Ort zu Hause sein dürfe. Aufgrund seines bisherigen Einsatzes, sei es als Bezirkshauptmann oder Grossrat, wüssten die Innerrhoder, was sie bei ihm bekämen, so der Landammann-Kandidat. Als Favorit sieht sich der im Vorfeld schon oft Genannte nicht. Am Schluss sei es eine Wahl und das Ergebnis sei zu akzeptieren.

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