Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Loipenfamilie entschied sich für Zukunft

Delegiertenversammlung Loipen Schweiz
Willi Schweizer
Vor dem Hotel waren nicht nur Pistenfahrzeuge, sondern auch eine Schneekanone ausgestellt. (Bild: PD)

Vor dem Hotel waren nicht nur Pistenfahrzeuge, sondern auch eine Schneekanone ausgestellt. (Bild: PD)

Am Samstag, 10. Juni, fand im Hotel Hirschen in Wildhaus die 35. Delegiertenversammlung von Loipen Schweiz statt. Die Loipen­organisation Alt St. Johann hat sich als Gastgeberin bestens bewährt und die über 120 Delegierten aus insgesamt 55 Loipenorganisationen erlebten eine spannende Sitzung, an der viele Beschlüsse gefällt wurden.

Die Hauptaufgaben von Loipen Schweiz sind die Produktion und der Verkauf des Schweizer Langlaufpasses, der in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Lichtenstein gültig ist, und eine einheitliche Signalisation auf allen Loipen der Schweiz. Dazu kommen die finanzielle Unterstützung finanzschwächerer Loipenorganisationen und das Aufgleisen und Umsetzen diverser Projekte. Ebenfalls ein wichtiger Teil ist die Nachwuchsförderung. So fliessen jährlich rund 45000 Franken in diverse Jugendlanglaufprojekte. Der Verband Loipen Schweiz besteht aus 5 Vorstands-Mitgliedern, einer Geschäftsstelle und 113 Loipenorganisationen.

«Technischer Schnee» ist ein Thema

In ihren Ausführungen erklärte die Präsidentin Mariette Brunner, dass erfreulicherweise der Vertrag mit Hauptsponsor Helvetia um zwei weitere Jahre verlängert werden konnte. Der Geschäftsabschluss fiel auch dieses Jahr positiv aus, und so konnten einige Rückstellungen für anste­hende Geschäfte getätigt werden.

Eine Herausforderung für die Loipenbetreiber bestehe darin, dass die Winter immer kürzer würden, erwähnte Mariette Brunner in ihrem Jahresbericht. Gerade einmal der Januar konnte als «Winter in der ganzen Schweiz» verbucht werden. Daher ist das Thema «Technischer Schnee» auch auf den Loipen längst nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Loipenorganisationen setzten auf diese Art der Präparation.

In Wildhaus waren zudem Vertreter von Swiss-Ski, der Firmen Kässbohrer, Prinoth Schweiz AG und Techno Alpin anwesend. Auf dem Hotelparkplatz konnte somit nebst zwei Pistenfahrzeugen auch eine Schneekanone begutachtet werden. Zehn Langlaufgebiete durften schliesslich einen Infrastrukturbeitrag in Empfang nehmen und so mit Hilfe von Loipen Schweiz ihre Infrastruktur zu Gunsten der Gäste verbessern.

App für den Langlaufpass bewilligt

An der Delegiertenversammlung wurde sodann eine neue App vorgestellt, welche es ermöglicht, den Schweizer Langlaufpass digital auf dem Smartphone zu kaufen und bei einer Kontrolle vorzuweisen. Es waren zwei Referenten anwesend, welche die Vorzüge – aber auch die Nachteile – der Digitalisierung aufzeigten. Nach einer intensiven Diskussion gaben die Delegierten grünes Licht für eine Langlaufpass-App. Alt St. Johann-Wildhaus hat sich als guter Gastgeber präsentiert, und die Delegierten fühlten sich im Obertoggenburg sehr wohl. Dies war sicher auch dank der überzeugenden, souverän vorgetragenen Begrüssungsrede des Gemeindepräsidenten von Wildhaus-Alt St. Johann, Rolf Züllig, der Fall. Die Ansprache sorgte zwischendurch für allgemeines Schmunzeln.

Willi Schweizer

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.