Lob für Urnäsch

«Keine Zeit zum Herum­hängen», Ausgabe vom 24. Juni

Ursula Häberli-Nef
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Es ist sehr weitsichtig gehandelt, wenn Menschen möglichst umfangreichen Zugang zu Bildung haben. Dies betrifft nicht nur Flüchtlinge und Asylanten. Der Standard in der Schweiz im Bezug auf die Anforderungen im Arbeitsmarkt ist sehr hoch: Es braucht Ausweise, Zertifikate, Zeugnisse, damit man sich überhaupt erst bewerben kann. Geben wir das Geld für Bildung aus, entlastet das die Sozialkasse (berappt von uns Steuerzahlern.) Die Migranten haben in Urnäsch die Gelegenheit, B1-Deutschkurse zu machen. Obligatorisch und bezahlt werden nur A11A2-Kurse. Also: Urnäsch investiert schlau und nachhaltig. Gratulation!

Ursula Häberli-Nef

Rondellstrasse 8, 9100 Herisau