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Lichtensteig ist ein «kleiner Schatz»

Dem Verein Die schönsten Schweizer Dörfer können Kleinstädte beitreten, welche bestimmte Kriterien erfüllen. Lichtensteig hat es getan und ist neustes Mitglied.
Das Städtli kann ein historisches, kulturelles Erbe vorweisen und hat damit einen Teil der Bedingungen zum Beitritt in den Verein erfüllt. (Bild: PD)

Das Städtli kann ein historisches, kulturelles Erbe vorweisen und hat damit einen Teil der Bedingungen zum Beitritt in den Verein erfüllt. (Bild: PD)

Die Gemeinde Lichtensteig ist als erste Gemeinde der Ostschweiz dem Verein Die schönsten Schweizer Dörfer beigetreten. Der Verein, welcher 2015 im Tessin gegründet worden ist, und die Gemeinde Lichtensteig geben dies in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt. Der Verein Die schönsten Schweizer Dörfer setzt sich nach eigenen Angaben zum Ziel, «die kleinen Schätze» des Landes aufzuwerten und auf nationaler und internationaler Ebene bekanntzumachen.

Wie ein Schloss über der Thur

Lichtensteig sei besonders bekannt mit seiner historischen Altstadt, welche sich wie ein Schloss über der Thur präsentiert. Eindrückliche Geschichten, Produkte und Personen prägen und prägten die Kleinstadt im Toggenburg. Lichtensteig ist unter anderem Gründersitz der UBS, hier werden die bekannten Kägifret produziert, oder der «Erfinder der Sekunde», Jost Bürgi, ist inmitten der Altstadt gross geworden. Heute spielt die Kultur im Städtli eine grosse Rolle, vier Museen, zwei Kleinkunsttheater, verschiedene Galerien oder die schon seit fast 30 Jahren stattfindenden Jazztage sind nur eine Auswahl daraus. Und Lichtensteig will auch in Zukunft erfolgreich bleiben und hat sich selbst zur ersten «Mini.Stadt» der Schweiz ernannt. Übersichtlichkeit und die grosse Identifikation der Einwohner mit ihrer Gemeinde sind die Schlüssel dazu.

2000 Einwohner in der Altstadt

In wenigen Monaten hat der Verein bereits Unterschriften von 16 Gemeindepräsidenten aus 10 Kantonen gesammelt, die sich ebenfalls für das Projekt entschieden haben. Wie Lichtensteig haben auch Ascona, Cabbio-Muggio, Eglisau, Evolène, Grandson, Gruyères, La Neuveville, Le Landeron, Morcote , Poschiavo, Romainmôtier, Saillon, Saint Saphorin, Saint Ursanne sowie Soglio sich entschieden, dem Verein beizutreten. Es kann aber nicht jeder Mitglied werden. Um zu den «schönsten Schweizer Dörfern» zu gehören, müssen gewisse Kriterien erfüllt werden. Die Gemeinde muss nicht mehr als 10 000 Einwohner haben, und die Altstadt weniger als 2000. Das Dorf muss ein bestimmtes historisches, kulturelles und/oder landschaftliches Erbe vorweisen können. Um die genaueren Bedingungen festzulegen, nimmt der Verein ähnliche Organisationen im Ausland als Beispiele, indem er ihre Standards den Eigenschaften der Schweiz anpasst. Vereine wie «Les plus beaux Villages de France» und «I Borghi più belli d'Italia» stellen seit Jahrzehnten wichtige Bezugspunkte im touristisch-kulturellen Panorama ihrer jeweiligen Länder dar. Der Schweizer Verein zeigt sich überzeugt, sehr bald auch solch ein Bezugspunkt für die Schweiz werden zu können. (pd)

www.schoenstendoerfer.ch

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