LICHTENSTEIG: Holzverbauung im Flooz

Der Rutschhang im Flooz sollte jetzt stabilisiert sein. Die Kosten, welche die Gemeinde tragen muss, belaufen sich voraussichtlich auf 75 000 bis 80000 Franken.

Martin Knoepfel
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Der Rutschhang unterhalb der Bahnhofstrasse in Lichtensteig ist unter anderem mit Holzkästen stabilisiert worden. (Bild: Sabine Schmid)

Der Rutschhang unterhalb der Bahnhofstrasse in Lichtensteig ist unter anderem mit Holzkästen stabilisiert worden. (Bild: Sabine Schmid)

Martin Knoepfel

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@toggenburgmedien.ch

«Nichts tun war keine Alternative, da die Strasse gefährdet war. Das zeigte sich beim starken Regen», sagt Stadtpräsident Mathias Müller, Lichtensteig. Ein Teil des Flooz-Hangs unterhalb der Bahnhofstrasse in Lichtensteig war auf einer nassen Lehmschicht abgerutscht. Betroffen war auch der Weinberg.

«Jetzt sollte der Hang nicht mehr rutschen»

Soldaten bauten Holzkästen ein, die mit Material gefüllt wurden, und erstellten kleine Mauern. Die Arbeiten begannen kurz vor Mitte Juli. Letzte Woche wurden die Sicherungsarbeiten beendet.

«Jetzt sollte der Hang nicht mehr rutschen», hofft der Stadtpräsident. In rund zwei Wochen werden andere Angehörige der Armee mit Gestaltungsarbeiten anfangen. Ein Plätzchen und ein Weg werden erstellt. Letzterer dient dazu, die Erschliessung des Weinbergs zu verbessern.

Mathias Müller schätzt, dass die Gemeinde Kosten im Umfang von 75 000 bis 80 000 Franken tragen muss. Andere Varianten hätten ein Vielfaches dieser Summe – bis zu 200 000 Franken – verschlungen. Die Arbeitszeit der Wehrmänner war für die Gemeinde Lichtensteig gratis. Das benötigte Material muss natürlich bezahlt werden.

Die Bauleitung besorgte die Firma Oberhänsli, welche auch Maschinen und Material lieferte. Die im Gang befindliche Sanierung der Bahnhofstrasse in Lichtensteig ist unabhängig vom Erdrutsch und schon vor diesem Ereignis geplant worden.