Lichtensteig erhielt Label Energiestadt

LICHTENSTEIG. Im Rahmen des Städtlifestes übergaben Werner Kubik vom Trägerverein Energiestadt und Marcel Sturzenegger vom kantonalen Amt für Umwelt das Label Energiestadt. Die Idee für die Erlangung dieser Auszeichnung wurde in der Bürgeraktion 2022 aufgeworfen.

Sabine Schmid
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Die Energiekommission Lichtensteig mit (von links) Guido Ludescher, Remy Holenstein, Romy Elmer, Mathias Müller, Martin Fricker, Michael Bösch und Mirjam Hadorn nimmt das Label Energiestadt entgegen. (Bild: Sabine Schmid)

Die Energiekommission Lichtensteig mit (von links) Guido Ludescher, Remy Holenstein, Romy Elmer, Mathias Müller, Martin Fricker, Michael Bösch und Mirjam Hadorn nimmt das Label Energiestadt entgegen. (Bild: Sabine Schmid)

Am Samstag konnte die Energiekommission der Gemeinde Lichtensteig das Label Energiestadt entgegennehmen. Lichtensteig habe es verdient, sagte Walter Kubik, der als Vertreter des Trägervereins Energiestadt das entsprechende Zertifikat überreichte. «Bereits heute nutzt Lichtensteig 53 Prozent seines Potenzials im Energiebereich», sagte er.

Voraussetzungen geschaffen

Walter Kubik erklärte den Lichtensteiger Bürgern, dass Energiestädte ihren Handlungsbedarf und ihre Möglichkeiten kennen und zielstrebig, selbstbewusst und überzeugt realisieren. Bereits jetzt habe Lichtensteig Voraussetzungen geschaffen, welche den sorglosen Einsatz von nicht erneuerbaren Energien wirkungsvoll bremsen. Als Beispiele nannte er das Energiekonzept, die aktive Sanierungspolitik und die Vorbildfunktion des Gemeinderats sowie die Gestaltung des öffentlichen Raums, die zum Wohlbefinden und zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beiträgt.

Energie wird Thema bleiben

Marcel Sturzenegger vom kantonalen Amt für Umwelt rief die Einwohner dazu auf, das Thema Energie weiterzuverfolgen. Das Label Energiestadt sei eine gute Grundlage, um einen Nutzen zu finden und die Diskussion zu führen. Stadtpräsident Mathias Müller zeigte sich erfreut, dass ein Anstoss aus der Bürgeraktion 2022 innert Jahresfrist umgesetzt werden konnte. Dies sei nur möglich gewesen, weil jeder seinen Teil dazu beigetragen habe. Er ist überzeugt, dass das Label Energiestadt die Sicherheit gebe, dass das Thema Energie innerhalb der Gemeinde eine grosse Rolle spielen werde.