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LICHTENSTEIG: Bruno bringt das Glück

Das Gofechössi lädt am Sonntag, 21. Januar, zu einem spannenden ­Theaternachmittag mit dem bekannten und beliebten Schauspieler Jörg Bohn.
Jörg Bohn kehrt mit dem Stück «Bruno im Glück» ins Toggenburg zurück. (Bild: PD)

Jörg Bohn kehrt mit dem Stück «Bruno im Glück» ins Toggenburg zurück. (Bild: PD)

Jörg Bohn hat alle seine «Bruno»-Produktionen im Gofechössi gezeigt. Einige entstanden sogar hier. Jörg Bohn und sein Team nutzen die tolle Infrastruktur des Chössi-Theaters und arbeiteten im Toggenburg am neuen Stück «Bruno im Glück». Nun kommt er mit seiner neuesten Geschichte zurück ins Toggenburg. Das Team des Gofechössi freut sich sehr ­darauf. Jörg Bohn begeistert sein zwanzig Jahren mit seinen Produktionen Familien auf zahl­reichen Kleinkunstbühnen und in Schulhäusern in der ganzen Schweiz.

An seine eigene Kindheit hat Bruno viele Erinnerungen. Eine davon ist jene an den Estrich, der sich im Haus seiner Grosseltern befand. Dort oben, wo ein Kamin durchführte, standen Kasten und Schränke, in denen sich Dinge befanden, die man nicht alle Tage brauchte. Unter anderem Konfitürengläser für Grossmutters Erdbeermarmelade. Brunos süsse Idee vom Glück. «Bruno im Glück» erzählt, wie der Junge auf dem Estrich nicht nur Russ und Staub entdeckt, sondern auch etwas ganz anderes: die Fantasie und die Sehnsucht.

Überaus spannend ist, was Bruno auf dem Estrich alles erlebt, was er nebst den Konfi­gläsern noch alles findet, wer ihm begegnet, wie dick die Russ-Schicht ist, die sich wegen des nicht mehr ganz dichten Kamin-Türchens angesammelt hat. Paul Steinmann hat Regie geführt und den Text zu der zauberhaften Geschichte geschrieben. Zauber steckt aber nicht nur in Brunos Erlebnissen, sondern auch in deren theatralischer Umsetzung: Weiss in das Schwarz des Russes, mitunter auch bunt in Brunos Fantasie, werden reizende Illu­strationen (Anna Deér) mittels Projektionen gezeichnet: Da steht plötzlich ein Schrank und verschwindet wieder, dort schleicht ein Marder, faucht eine Katze. Ein geheimnisvolles, stummes Mädchen taucht auf, zeichnet ­seinen Namen «Andrina» in den Russ, der Estrich verwandelt sich mal in lauter Erdbeeren und unverhofft in einen Fantasie-Urwald.

Die Begeisterung ist ansteckend

«Mit ansteckender Begeisterung fürs Erzählen und viel Flair für liebevolle Details entführt Schauspieler Bohn – hinter den Kulissen grossartig unterstützt von einem vielseitigen Team – kleine und grosse Zuschauer in die hin­reissende Estrichwelt; dorthin, wo Bruno im Glück ist. Und mit ihm das Publikum», schrieb das «Badener Tagblatt» nach der kürzlich gefeierten ­Premiere. Mit vielen Bildern und wenigen ­Worten geht das Stück auch der Frage nach, was es braucht, damit Kommunikation gelingt und wo das Glück beginnt.

Die Gofeschtond beginnt um 16 Uhr im Bahnhof. Im Probe­lokal des Chössi-Theaters (im Gebäude des Bahnhofs Lichtensteig) können sich die Kinder jeweils eine Stunde vor den öffentlichen Vorstellungen mit dem Thema des nachfolgenden Stücks auseinandersetzen – dies durch das direkte Erleben mit allen ­Sinnen. Danach sind die jungen Theaterbesucherinnen und -besucher gut «gerüstet» für die anschliessende Vorstellung!

Das Familienprogramm mit Jörg Bohn und dem Theater «Bruno im Glück» findet am Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr, im Chössi-Theater, Bahnhalle in Lichtensteig, statt. Die Chössi-Beiz ist von 16 bis etwa 19.30 Uhr, die Tageskasse von 16 bis 17 Uhr offen. (pd)

www.gofechoessi.ch

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