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LICHTENSTEIG: Alles, nur keine Kissenschlacht

Das Chössi-Theater präsentiert sein neues Halbjahresprogramm. Bis zum Sommer wird es Jodel, mongolische Naturklänge und argentinischen Tango zu hören geben. Zudem werden ernste, aber auch lustige Theaterstücke gezeigt.
Der Liedermacher Pippo Pollina wird im Mai einmal mehr im «Chössi» auftreten, und zwar an einer Vorpremiere im kleinen Rahmen. (Bild: PD)

Der Liedermacher Pippo Pollina wird im Mai einmal mehr im «Chössi» auftreten, und zwar an einer Vorpremiere im kleinen Rahmen. (Bild: PD)

Über Weihnachten pausierte das Chössi-Theater, aber bereits am 5. Januar, 20.15 Uhr, findet die erste Veranstaltung in der neuen Saison statt. Den Anfang macht der Hitzige Appenzeller Chor. Für die neun «Hitzigen» ist es jedoch der letzte Auftritt im «Chössi». Nach gut elf Jahren verabschieden sich die Appenzeller Ende Januar von der Bühne. Zuvor geben sie gemäss Mitteilung aber nochmals Vollgas. In Lichtensteig wird der Hitzige Appenzeller Chor sein Programm Joli-Zwo zeigen und wie gewohnt eine breite Palette bieten: vom Jodel über Klassik bis zum Pop.

Naturklänge spielen auch bei der Gruppe Sedaa eine Rolle. Die mongolisch-persische Formation nimmt diese als Grundlage ihrer modern klingenden Kompositionen, welche mit traditionellen Instrumenten gespielt werden. Zu hören ist Sedaa am 27. Januar, 20.15 Uhr.

Ein Tanzabend und eine Podiumsdiskussion

Am 17. Februar, 20.15 Uhr, besteht dann die Möglichkeit, im «Chössi» zu tanzen. An diesem Samstagabend spielt die Tango-Gruppe Visceral auf. Das Sextett setzt den Schwerpunkt gemäss Webseite auf die einzelnen Instrumente und nicht auf den Klang «en masse». Die Gruppe setzte sich intensiv mit dem traditionellen, argentinischen Tango und dessen Neuinterpretation auseinander. Der Samstagabend besteht denn auch aus zwei Teilen: Zuerst spielt das Sexteto Visceral konzertant, danach findet eine offene Tanzrunde statt.

Wieder schweizerischer wird es am 21. März, 19.30 Uhr, wenn der Hackbrettspieler Nicolas Senn auftritt. Er spielt in zwei Sets zum Thema «Dur und Moll in der Volksmusik» und zeigt so, wie fröhlich, aber auch melancholisch Musik wirken kann. Zwischen den zwei Sets findet ein Podiumsgespräch statt, in dem verschiedene Fragen rund um die Gesundheit der Seele und die Wirkung der Musik aufgegriffen werden. In welchen Situationen kann Musik wie helfen? Wo verläuft die Grenze zwischen Melancholie und einer Depression? Und wie kann die Musik dazu beitragen, gesund zu werden und zu bleiben? An dem Podiumsgespräch nehmen Nicolas Senn sowie Fachpersonen, Angehörige und Betroffene teil. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit dem Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit und den Psychischen Zentren AR sowie SG Nord und Süd. Neben anderen Künstlern tritt im April auch die Wattwiler Theatergruppe In Szenario im «Chössi» auf. Die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wattwil zeigen am 24., 25. und am 26. April, jeweils um 19.30 Uhr, die Tragödie Hamlet von William Shakespeare. «In Szenario» versucht, das 400-jährige Stück so auf die Bühne zu bringen, dass es auch heute noch aktuell ist.

Toggenburger Musiker und ein altbekannter Gast

Bereits zwei Tage nach «Hamlet» tritt Margrit Egger auf. Sie ist in Bunt aufgewachsen und zeigt am 28. April, 20.15 Uhr, zum ersten Mal ihr neues Programm Cobra tram. Bei diesem singt die Toggenburgerin nicht nur Lieder, sondern zeichnet dazu. Unterstützt wird sie unter anderem vom Orquesta del Teatrito.

Ebenfalls aus dem Toggenburg stammen die fünf Mit- glieder Schlorzimusik. Am 5. Mai, 20.15 Uhr, treten sie mit einem breiten Spektrum von Musikstücken auf, vom Western Swing bis zur Streichmusik.

Pippo Pollina war schon einige Male im «Chössi». Im kommenden Jahr geht der italienische Liedermacher auf Jubiläumstour und macht natürlich auch in Lichtensteig Halt. Am 17. Mai, 20.15 Uhr, spielt Pippo Pollina gemäss Mitteilung eine Sammlung seiner poetischen, lyrischen und rockigen Lieder als Vorpremiere. (pd/mha)

www.choessi.ch

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