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LIBINGEN: Neues Älpler- und Wirtepaar für die Meiersalp im Toggenburg

Nach zehn Jahren Mario und Ruth Breitenmoser übernehmen Beni und Monika Imhasly das Szepter auf der Meiersalp. Die Wirtschaft wird mit gutbürgerlicher Küche weitergeführt.
Peter Jenni
Beni und Monika Imhasly kamen aus dem Wallis mit einer fünfjährigen Zwischenstation im Bündnerland ins Toggenburg. (Bild: Peter Jenni)

Beni und Monika Imhasly kamen aus dem Wallis mit einer fünfjährigen Zwischenstation im Bündnerland ins Toggenburg. (Bild: Peter Jenni)

Peter Jenni

redaktion

@toggenburgmedien.ch

Einem Inserat ist es zu verdanken, dass der landwirtschaftliche Verein Untertoggenburg als Besitzer mit Beni und Monika Imhasly ein neues Älpler- und Wirtenpaar für die Meiersalp gefunden hat. Wie es der Name der «Neuen» schon fast verrät, stammen die beiden aus dem Wallis, wobei sie den Weg ins Toggenburg erst nach einem Abstecher über das Bündnerland gefunden haben.

Sie verlangte eine Reduktion des Viehbestandes

Als gelernter Käser und Landwirt führte Beni Imhasly früher selber einen Landwirtschaftsbetrieb, ehe er mehrere Jahre als Älpler tätig war. Von einer Alp im Wallis kommend lebten die beiden während fünf Jahren in Tiefencastel am Nordabhang des Albula-Passes, wo Beni Imhasly bei der Gemeinde angestellt war und Monika Imhasly im Bahnhofbüffet arbeitete.

Eigentlich hatten sie sich zuerst gegen die Meiersalp entschieden, da sie diese als zu gross empfanden, sagten sie. Erst als ihnen eine Reduktion des Tierbestandes zugesagt wurde, entschieden sie sich dafür.

Donnerstags ist Wirtesonntag

Die Meiersalp liegt auf 1131 Meter über Meer, unterhalb des Schnebelhorns, und sie ist von Libingen aus direkt erreichbar. Aber auch von der Hulftegg und vom Zürcher Oberland her ist die Alp leicht zugänglich.

Während der 56-jährige Beni Imhasly in Zukunft von Frühling bis Herbst auf der Meiersalp ungefähr 30 Jungtiere und 20 Mutterkühe (Laubberg) betreut, ist seine 51-jährige Gattin für die dortige Wirtschaft zuständig. Ihr Credo lautet: «Gutbürgerliche Küche mit einheimischen Produkten, möglichst aus den Dorfläden.» Abhängig vom Wetter wird die Saison auf der Alp vom letzten Aprilwochenende bis Mitte November dauern, wobei wie bisher am Donnerstag Wirtesonntag angesagt ist.

Die Kleintierkolonie kommt mit

Da die beiden grosse Freude an Tieren haben, werden sie auch ihre Kleintierkolonie (Zwergpony, Hühner und Ziegen) mitbringen, für die sie bisher eigens ein Maiensäss gemietet hatten. Da sie ihren Wohnsitz bereits nach Libingen verlegt haben, pendeln sie noch bis Ende März hin und her.

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