LIBINGEN: 65 Jahre beste Unterhaltung

Die Musikgesellschaft hat es erneut geschafft, an ihren Unterhaltungsabenden die Mehrzweckhalle zweimal zu füllen. Der Verein feierte überdies sein 65-Jahr-Jubiläum.

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Die Musikantinnen und Musikanten schöpften unter der Leitung von Dirigent Walter Scherrer das ganze Potenzial aus. (Bild: PD)

Die Musikantinnen und Musikanten schöpften unter der Leitung von Dirigent Walter Scherrer das ganze Potenzial aus. (Bild: PD)

Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Ludwig Gisler haben in diesem Jahr drei Stars aus der Muppet-Show das Mikrofon übernommen. Bettina Günter sagte im Kermit-Kostüm die verschiedenen Musikstücke an. Hanspeter Brändle und Thomas Räbsamen haben in den Personen von Statler und Waldorf einzelne Mitglieder der Musikgesellschaft schön auf die Schippe genommen. So erfuhren die Zuhörer, dass mit Vanessa Baumann und Seraina Kuhn wieder zwei junge Musikantinnen aufgenommen werden können. Ausserdem haben Melanie Gisler und Stefanie Kläger ihre Querflöte gegen eine Posaune eingetauscht.

Dass Meinrad Meier just in jenem Jahr das Licht der Welt erblickt hatte, als ein paar junge Männer in Libingen die Musikgesellschaft gründeten, wusste wohl auch kaum einer der vielen Zuschauer. Dies war aber nicht der Grund, warum die Egerländer Jubiläumspolka angestimmt worden ist. Dafür war vielmehr die bereits 40-jährige Vereinsfahne zuständig. Die Musikanten haben aber dem edlen Tuch sehr viel Sorge getragen. Mit Werner und Albert Oberholzer waren zwei der Gründungsmitglieder im Publikum auszumachen. Das Publikum war aber nach Libingen gekommen, um Blasmusik zu geniessen und dies konnte sie auch. Nebst dem bekannten Stück «Auf der Vogelwiese», der «Fuchsgraben-Polka» oder dem Ländler «Schinke mit Ei» wurden mit «Metal», «I Gotta Feeling» oder den Hits der Beach Boys auch modernere Töne angeschlagen.

Adrienne Scherrer und Delia Breitenmoser haben mit ihren Querflöten die beiden kleinen Finken erklingen lassen. Klar, dass auch die Melodie der Muppet-Show nicht fehlen durfte. Und logisch, dass die Musikanten weder das Ausrichten einer grossen Tombola, noch das Aufstellen der Musikantenbar vergessen haben. Und natürlich konnte auch das Tanzbein zu rassiger Musik geschwungen werden. Dafür sorgten die Madrisella Buaba, ein Trio aus dem vorarlbergischen Gaschurn. (pd)