Letzte Ehre nach grosser Ehrung

Vor zwei Wochen hat er den Innerrhoder Kulturpreis für sein Lebenswerk erhalten, heute wird er zu Grabe getragen: Der Appenzeller Künstler und Kunstschaffende Adalbert Fässler senior.

Benno Gämperle
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Adalbert Fässler sen. vor einem seiner Werke; das Foto entstand 2003. (Bild: jf)

Adalbert Fässler sen. vor einem seiner Werke; das Foto entstand 2003. (Bild: jf)

Appenzell. «Schnelle Auffassungsgabe», «sicheres Farb- und Raumgefühl», «meisterhafte Reduktion aufs Wesentliche in seinen Werken»: Mit solchen und ähnlichen Superlativen charakterisierte Laudator Max Triet anlässlich der Übergabe des 13. Innerrhoder Kulturpreises das Lebenswerk seines Jugendfreundes Adalbert Fässler senior. Das war am 23. Januar, als Fässler in der Ziegelhütte Appenzell die höchste kulturelle Auszeichnung Innerrhodens erhielt.

«In Frieden eingeschlafen»

Am vergangenen Samstag, zwei Wochen nach der Preisverleihung, ist Fässler 77jährig in Appenzell gestorben – «nach seiner schweren Krankheit zu Hause im Kreise seiner Familie in Frieden eingeschlafen», wie es in der Todesanzeige heisst.

Stationenweg und Fasnacht

Adalbert Fässler senior, vom Laudator als «stiller Schaffer» charakterisiert, hinterlässt ein reiches Erbe.

Dazu gehören unter anderem zahlreiche Gemälde und der Ahorn-Stationenweg, aber auch Grabkreuze oder Bühnenbilder in etlichen Mehrzweckhallen Innerrhodens. Fässler schuf auch die Plakette der Appenzeller Fasnacht, die morgen Donnerstag beginnt.

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