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«Wir freuen uns auf den Start» Letzten Sonntag fanden die Wahlen der neuen Kirchenvorsteherschaft Unteres Neckertal statt. Im Gespräch stellten sich drei der neu gewählten Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft verschiedenen Fragen.

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Die beiden «Nachwuchsjournalistinnen» im Gespräch mit Silke Steiger. (Bild: pd)

Die beiden «Nachwuchsjournalistinnen» im Gespräch mit Silke Steiger. (Bild: pd)

«Wir freuen uns auf den Start»

Letzten Sonntag fanden die Wahlen der neuen Kirchenvorsteherschaft Unteres Neckertal statt.

Im Gespräch stellten sich drei der neu gewählten Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft verschiedenen Fragen. Allen gemeinsam ist, dass sie sich auf den Beginn am 1. Januar 2013 freuen und am liebsten sofort loslegen möchten.

Der neue Präsident der Kirchenvorsteherschaft, Willi Früh, war bis jetzt noch in keiner Kirchenvorsteherschaft tätig. Trotzdem ist er zuversichtlich, dass er durch seine Führungserfahrung – unter anderem als Katastropheneinsatzleiter bei der SBB – gute Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt. «Die Hauptaufgaben eines Präsidenten sind führen, delegieren und für ein ausgeglichenes Budget zu sorgen», sagt Willi Früh dazu. Eine grosse Herausforderung findet Willi Früh, die verschiedenen Anliegen von Jung und Alt zu verbinden. «Ich will den Jugendlichen zuhören. Sie sind unsere Zukunft.» Willi Früh ist gespannt auf sein neues Amt und freut sich auf den Start. Er hat eine eigene Pferdepension. Dort erholt er sich und tankt Kraft für seine anspruchsvollen Aufgaben.

Vorstellungen zusammentragen

Trudi Ammann-Moser ist schon seit 2008 in der Kirchenvorsteherschaft Brunnadern tätig. «Mir ist es ein Anliegen, dass die neue Kirchgemeinde auf einen guten Weg kommt und ich freue mich auf die konkrete Arbeit. Die Arbeit im neu zusammengesetzten Gremium stellt sie sich spannend vor. Wir sind sechs Kirchenvorsteher, die schon in unterschiedlichen Kirchgemeinden gearbeitet haben und ein Präsident. Jeder kommt mit einer anderen Vorstellung. Es ist interessant, das zusammenzutragen», meint sie. Trudi Ammann findet ihre verschiedenen Ressorts reizvoll: Religionsunterricht, Suppentag, Altersarbeit, Ökumene und Kontakt zu Burkina Faso. Ihr gefällt die Vernetzung und der Kontakt zur Kirche weltweit.

Ausgleich zu finden, ist wichtig

Silke Steiger aus Oberhelfenschwil ist in der neuen Kirchenvorsteherschaft für die Jugendarbeit und das Erlebnisprogramm zuständig. Sie erwartet vor allem am Anfang mehr Arbeit, weil viele Leute im Gremium sich noch nicht kennen und noch nie zusammengearbeitet haben. Die Zukunft stellt sie sich spannend vor, weil sie sehr gerne mit Jugendlichen arbeitet und sie leitet. «Die Jugend ist unsere Zukunft, dafür lohnt sich der Einsatz», ist Silke Steiger überzeugt. «Das Amt fordert viel Zeit und manchmal ist es schwierig, Familie, Arbeit, Freizeit und alle Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen.» Einen Ausgleich zu haben, findet sie deshalb umso wichtiger. Sie singt gerne im Chor, liest und verbringt Zeit mit ihren Kindern. «Zeit für mich, die nehme ich mir, sonst würde es mir nicht gut gehen!» Auch Silke Steiger freut sich, wenn die neue Kirchenvorsteherschaft endlich loslegen darf.

Joy Graf/Pia Hauser

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