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Schüler aus Appenzell lernen Naturwissenschaften näher kennen

Die Technikwoche des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell ist in vollem Gang. Die Schülerinnen und Schüler lernen auf Exkursionen und in Workshops, wie vielseitig Naturwissenschaften sind.
Harald Sprenger hilft Schülern bei den Aufgaben. (Bild: GWF)

Harald Sprenger hilft Schülern bei den Aufgaben. (Bild: GWF)

Die fünften Klassen des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell werden diese Woche mit technischen Aspekten vertraut gemacht. Seit Montag ist die Technikwoche in vollem Gang. Die Themenwoche wird zum fünften Mal durchgeführt. Die Klassen werden in drei Gruppen unterteilt. Dies nehmen im Schulgebäude an Workshops teil und lernen auf Exkursionen allerlei Wissenswertes.

Besuch an der Uni Zürich und der Hochschule Buchs

Umrahmt wird das Programm mit Referaten von Lehrpersonen. So hat die Woche mit einem Vortrag über Naturwissenschaften aus chemischer Sicht begonnen. Am Montag war eine Gruppe bei KUK, eine andere bei der FSG und die dritte in der Brauerei Locher. Am Dienstag, Mittwoch und heute ist jeweils eine Gruppe im «Science Lab» der Universität Zürich und eine an der Hochschule für Technologie in Buchs. Die dritte Gruppe absolviert Workshops zu naturwissenschaftlichen Messungen. Mit einem Referat zum Thema: «Von der Mikro- zur Nanotechnologie» und einer Feedbackrunde wird morgen die Themenwoche abgeschlossen.

Ein eigenes Techniklabor

Die Fachschaft Mathe und Physik hat sich für diese Woche ein Techniklabor aufgebaut. Dieses ist in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Metrohm Stiftung aus Herisau entstanden. Die Hochschule stellt dem Gymi unterschiedliche Messgeräte zur Verfügung.

«Die Schule kann sich diese Geräte nicht leisten»

erklärt Mathelehrer Harald Sprenger. Die Schüler müssen jeweils die Versuche selbst durchführen. Dadurch sollen sie mehr über naturwissenschaftliche Messungen lernen. Mit einem Ultraschallgerät können sie beispielsweise messen, wie schnell Schall verschiedene Metalle durchdringt. Mit einer Highspeed Camera können die Jugendlichen schnelle Vorgänge verlangsamt beobachten und so besser nachvollziehen. Mit dem Mikroskop betrachten sie verschiedene Objekte, wie Mücken, Schlüssel und Mobiltelefone. Mit einem Spektrometer messen die Jugendlichen, aus welchen Elementen Schmuck oder Spielsachen bestehen. Mit einem Fotometrie-Messgerät untersuchen die Lernenden das Farbspektrum von M&M’s.Sprenger:

«Letztes Jahr musste ich immer wieder neue M&M’s bereitstellen, weil die Schülerinnen und Schüler alles wegassen.»

Das Ziel der Technikwoche sei, dass die Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften sensibilisiert werden. «Wenn wir bei ein oder zwei Lernenden das Interesse für Naturwissenschaften wecken können, ist es bereits ein Erfolg», so Sprenger. Am Gymnasium hätten naturwissenschaftliche Fächer einen zu geringen Stellenwert, erklärt der Matheexperte.

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