Leitlinie für die nächsten Jahre

Das Regierungsprogramm 2016–2019 gibt die politische Stossrichtung für die laufende Legislatur vor. Mit dem Start des verkleinerten Regierungsrates zeigt sich Landammann Matthias Weishaupt zufrieden.

Jesko Calderara
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Landammann Matthias Weishaupt präsentierte gestern das Regierungsprogramm 2016–2019. (Bild: cal)

Landammann Matthias Weishaupt präsentierte gestern das Regierungsprogramm 2016–2019. (Bild: cal)

AUSSERRHODEN. Der Regierungsrat setzt im gestern vorgestellten Regierungsprogramm 2016–2019 auf die drei Schwerpunkte «Strukturen von Kanton und Gemeinden», «Gesellschaft und Wirtschaft» sowie «Lebens- und Naturraum». Er gibt mit neun Zielen und 18 Strategien die Richtung des künftigen staatlichen Handelns vor. Gleichzeitig strebt die Regierung die Stabilisierung der Finanzen an.

Das Planungs- und Führungsinstrument wird ergänzt durch andere Elemente wie den Aufgaben- und Finanzplan, den Investitionsplan sowie die Sach- und Terminplanung. Der Regierungsrat will die verschiedenen Instrumente zeitlich und funktional aufeinander abstimmen. Am 21. September wird sich der Kantonsrat an seiner nächsten Sitzung mit dem Regierungsprogramm 2016–2019 beschäftigen.

Massnahmen ausarbeiten

In einem weiteren Schritt soll das Programm dem Kader der Verwaltung vorgestellt werden. «Es ist wichtig, dass wir die Mitarbeiter mit auf den Weg nehmen», sagte Landammann Matthias Weishaupt an der Pressekonferenz. Danach werde jedes Departement entsprechende Ziele und Massnahmen ausarbeiten. Ein weiterer Punkt des ganzen Prozesses sei das Controlling. Der Regierungsrat habe sich hohe Ziele gesetzt, sagte Weishaupt. «So muss das neue Instrument gleichzeitig zur Reorganisation der Verwaltung eingeführt werden.»

Kanton braucht Visionen

Bei der Präsentation betonte Regierungsrat Alfred Stricker die Bedeutung des Regierungsprogramms 2016–2019. «Wir benötigen Visionen, wo es mit dem Kanton langfristig hingehen soll.» Es brauche zur Umsetzung eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

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