«Leider Nein zum Kurztunnel»

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Teufen Das Initiativkomitee, dank dessen Unterschriftensammlung am 25. Mai über einen Kurztunnel abgestimmt wurde, traf sich laut einer Mitteilung Ende Mai zu einer letzten Sitzung. Dabei habe man das Abstimmungsergebnis analysiert, den vom Volk gewählten Weg diskutiert und die Verwendung der verbliebenen Spendengelder beschlossen.

«Das Komitee bedauert, dass es ihm trotz enormer Anstrengungen nicht gelang, die Stimmberechtigten davon zu überzeugen, die Projektierungen von Kurztunnel und Doppelspur so weit voranzutreiben, dass die Resultate vergleichbar gewesen wären und eine sachliche Entscheidung zugelassen hätten», heisst es. Die Doppelspurlösung ist aus Sicht des Komitees mit sehr vielen Fragezeichen behaftet, da vieles noch gar nicht bekannt sei. Die Lösungen hätten die Teufner und Teufnerinnen nun hinzunehmen. Ob sich die gegen die Initiative gebildete Allianz, bestehend aus Gemeinderat, Kanton und Bahn nun zusammen für eine verträgliche Lösung einsetzt, gelte es kritisch zu verfolgen. Es sei zu hoffen, dass die Parkplätze im Dorfkern für das Gewerbe und der Eintrag im Richtplan für den Bahntunnel für künftige Generationen erhalten bleiben.

«Beachtlicher Betrag» an Teufner Institutionen

«Dem Komitee war von Anfang an klar, dass ihm ein rauer Wind ins Gesicht blasen wird», heisst es in der Mitteilung weiter. Das von der Gemeinde gewählte dreistufige Verfahren habe dies von Beginn an untermauert. «Unser Spendenaufruf erbrachte eine beträchtliche Summe, um die zurückliegende Kampagne sowie weitere zu finanzieren. Nach dem Volks-Nein und dank sorgfältigem Umgang mit diesen Geldern weist das Sammelkonto noch einen Überschuss auf.» Wie seinerzeit angekündigt, wird das Komitee das Konto nun auflösen und einen beachtlichen Betrag mehreren Teufner Institutionen überweisen können. (pd)