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LEICHTATHLETIK: Simon Ehammer löst EM-Ticket

In Lustenau können sich die Herisauer Athleten beweisen. Vor allem Simon Ehammer überzeugt mit neuen persönlichen Bestleistungen und Verbandsrekorden.
Beat Schluep
Simon Ehammer sprang 7,14 Meter weit. (Bild: Beat Schluep)

Simon Ehammer sprang 7,14 Meter weit. (Bild: Beat Schluep)

Beat Schluep

redaktion

@appenzellerzeitung.ch

An den Ostschweiz Athletics Mehrkampf Meisterschaften in Lustenau, Österreich, schafft Simon Ehammer die Limite für die EM-Qualifikation im Zehnkampf in Grosseto, Italien. In seinem erst dritten Zehnkampf in der Kategorie U20 übertrumpfte er die geforderten 6950 Punkte des Verbandes um knapp 24 Punkte und totalisierte mit 6974 Punkten gleichzeitig einen neuen Verbandsrekord in der Kategorie männlich U20.

Bereits vor drei Wochen deutete der 17 Jahre junge, talentierte Leichtathlet aus Stein , welcher in den Farben des TV Herisau startet, seine gute Form am Nationalen Mehrkampfmeeting in Landquart an. An diesem ersten Wettkampf der Saison verpasste er die Limite nur knapp. Ehammer schritt während des zweitägigen Anlasses von einer persönlichen Bestleistung zur anderen, worauf kaum jemand zu glauben wagte, dass Simon sich bei einem weiteren Limitenversuch nochmals um weitere dreihundert Punkte steigern könnte.

Ehammer übertrifft Erwartungen

Mit viel Selbstvertrauen ging Ehammer in Lustenau an den Start und pulverisierte in der ersten Disziplin, dem 100-Metersprint, seine persönliche Bestleistung um rund drei Zehntelsekunden auf 11,22 Sekunden. Gleich in der zweiten Disziplin liess er es nochmals krachen: er löschte mit einem Satz auf 7,14 Meter den 45 Jahre alten Weitsprung- Verbandsrekord eines unter 18-jährigen Leichtathleten. Auch in den folgenden drei Disziplinen – Kugelstossen (12,01 Meter), Hochsprung (1,89 Meter) und 400- Meterlauf (51,68 Sekunden) – brillierte Ehammer. Das Zwischentotal von über 3700 Punkten liess ihn zuversichtlich auf den folgenden Tag des Wettkampfes schauen.

Bei wiederum guten äusseren Bedingungen gelangen auch am zweiten Tag des Zehnkampfs ungeahnte persönliche Bestleistungen. Über 110 Meter Hürden gelang Ehammer eine neue Verbands-Allzeitbestleistung, indem er den alten Rekord aus dem Jahr 1986 um 1,5 Sekunden nach unten drückte. Es folgten persönliche Bestleistungen in den Disziplinen Diskus (34,95 Meter), Stabhochsprung (4,20 Meter), Speer (45,57 Meter) und 1500 Meterlauf (4:54,22 Minuten)

Mehrkampfhochburg Herisau

Mit gegen 30 Athletinnen und Athleten war der TV Herisau in Lustenau zahlenmässig stark vertreten. Nicht weniger als sieben Zehnkämpfer, sechs Siebenkämpfer und zwei Siebenkämpferinnen gingen in den verschiedenen Disziplinen an den Start. Sie erreichten beachtenswerte Leistungen und Rangierungen. Bei den U20 am Start war Lucas Oliveira, welcher hinter Vereinskollege Ehammer den ausgezeichneten dritten Rang erreichte. Eine Kategorie tiefer liess sich Samuel Staub, Jahrgang 2000, sowohl als Verbands- und Internationaler Bodensee Leichtathletik -Meister ausrufen. Zusammen mit Florian Schmid auf dem Podest gelangen dabei beiden neue persönliche Gesamttotale von 5371 respektive 5128 Punkten. Fabrice Mettler erreichte in seinem ersten Zehnkampf ein gutes Total von 4628 Punkten, welches zum sechsten Rang in der Verbandsrangliste reichte.

Herausragend waren die Rangierungen der männlichen U16 Siebenkämpfer: Cedrin Schlager, Jahrgang 2002, gewann die Silbermedaille, gefolgt von seinen Vereinskollegen Gabriel Waldburger,Dario Meier, Andrin Ehammer und Valentin Hofstetter. Erfreulich aufhorchen liess Nina Mettler welche im abschliessenden 800-Meter-Lauf die Limite für die Schweizer Meisterschaften der Kategorie U18 um eine gute Sekunde unterbieten konnte. Ebenso gab es bei den jüngsten Kategorien erfreuliche Rangierungen: Je die silberne und bronzene Auszeichnung holten sich in der Kategorie U14 Jana Diem und Lea Waldburger, bei den U10 Leonie Koller und Lea Zürcher . Bei den U12 holte Valentin Mettler Silber und Levi Rüegg Bronze. Eine weitere Silbermedaille holte Janek Erxleben in der Kategorie U14, eine Bronzemedaille Fabienne Kill U12.

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